Hervorragend 4,8 von 5 Trustpilot

GmbH gründen. Ab 12.500 € Einzahlung.

Satzung, Notartermin, Handelsregister – wir übernehmen den Rest.

Trustpilot

4,6

von 5 Punkten

Schnittstellen

DATEVELSTER

Export und Übermittlung

Bekannt aus

Forbest3nGründerszene

Offizieller

Qonto

Partner

Der Partner, dem Gründer vertrauen

Gründung, Anmeldungen und laufende Buchführung an einem Ort. Was eine Zulassung braucht, kommt von Notar*innen und Steuerberater*innen aus unserem Partnernetzwerk.

GmbH gründen in vier Schritten

  1. 1

    Idee beschreiben

    Schreib in einem Satz, was deine GmbH machen soll. Die KI schlägt Unternehmensgegenstand und Struktur vor.

  2. 2

    Namen prüfen

    Wir gleichen deinen Wunschnamen mit dem Handelsregister ab, bevor du dich festlegst.

    Namen jetzt prüfen
  3. 3

    Notartermin

    Musterprotokoll oder Satzung liegen fertig vor, den Termin beim Notar organisieren wir.

  4. 4

    Eintragung und Anmeldungen

    Nach der Einzahlung des Stammkapitals geht die Anmeldung ans Handelsregister. Gewerbe und Steuern bereiten wir vor.

Was du über die GmbH wissen solltest

  • §§ 5, 7 GmbHG

    25.000 € Stammkapital

    Das Mindeststammkapital der GmbH. Bei einer Bargründung reicht es, vor der Anmeldung die Hälfte einzuzahlen, also 12.500 €.

  • § 13 Abs. 2 GmbHG

    Haftung beschränkt

    Gegenüber Gläubigern haftet nur das Vermögen der Gesellschaft, nicht dein privates.

  • § 5 Abs. 4 GmbHG

    Sacheinlagen möglich

    Statt Geld kannst du auch Sachen oder Rechte einbringen, etwa Maschinen oder ein bestehendes Unternehmen. Dafür braucht es einen Sachgründungsbericht.

  • § 29 GmbHG

    Keine Rücklagenpflicht

    Anders als bei der UG musst du keinen Teil des Gewinns zurücklegen. Über die Verwendung entscheiden die Gesellschafter.

  • § 2 Abs. 1a GmbHG

    Musterprotokoll

    Mit bis zu drei Gesellschaftern und einem Geschäftsführer reicht das gesetzliche Musterprotokoll. Das spart Notarkosten.

  • § 2 Abs. 3 GmbHG

    Online beim Notar

    Die Beurkundung geht per Videocall über das System der Bundesnotarkammer, ganz ohne Termin vor Ort.

Die Gründung läuft im Hintergrund.

Firmenname überprüft
4 Wettbewerber analysiert
Gesellschaftervertrag erstellt

Agenten unterstützen die Validierung deiner Idee bis hin zur Gründung deines Unternehmens.

Validierungs-Score

0%

+12 %
  • Marktpotenzial+18
  • Wettbewerb+14
  • Passende Rechtsform+14
  • Finanzierung+12

Gründung wird gestartet

Satzung wird erstellt …

Sämtliche behördlichen Anmeldungen übernehmen wir – von der Gewerbeanmeldung bis zur steuerlichen Erfassung.

  • GewerbeanmeldungFormular ausfüllen …
  • Steuerliche ErfassungWartet
  • UmsatzsteuervoranmeldungWartet

Dein Unternehmen wird automatisch mit allen wichtigen Registern und Behörden verbunden.

Deine Buchführung startet sauber ab Tag 1 – jeder Beleg sitzt von Anfang an auf dem richtigen Konto.

Zahllast Juni

2.827 €

fällig 10.07.

Umsatzsteuer 5.016 € − Vorsteuer 2.189 €

JanFebMärAprMaiJun
Zahllast ans FinanzamtVorsteuer abgezogen

Du stehst noch am Anfang? Gründe dein Unternehmen mit KI in Rekordzeit

bis zur Beurkundung
Firmengründungen
für Gründung und Buchhaltung
Trustpilot Score
In EigenregieKlassische Kanzleifirma.de
Gründung ohne eigene BehördengängeNotartermin, Geschäftskonto und Ämter koordinierst du selbst – rund 8–12 Stunden Aufwand.Gründungen laufen über Notar und Registergericht, nicht über die Steuerkanzlei.Wir koordinieren Notartermin, Bank und Ämter und übernehmen sämtliche Anmeldungen – du unterschreibst nur.
Offene Aufgaben und Fristen jederzeit sichtbarRund 2–3 Stunden im Monat, um den Überblick selbst zu führen.Sachstand auf Anfrage, meist ohne eigenes Portal.Im Konto sichtbar, in jedem Paket enthalten.
Fester Buchhalter, Anwalt bei Bedarf – rund um die Uhr erreichbarKein fester Ansprechpartner – Steuer- und Rechtsfragen klärst du selbst.Steuerfragen zu Bürozeiten, für Rechtsfragen brauchst du zusätzlich eine Anwaltskanzlei.Ein fester Buchhalter kennt dein Unternehmen, Rechtsfragen klären unsere Partneranwält*innen – und der KI-Agent antwortet rund um die Uhr.
Buchführung in Echtzeit inkl. BWA und UmsatzsteuervoranmeldungBuchen, BWA und Voranmeldung machst du selbst – rund 4–6 Stunden im Monat.BWA und Voranmeldung kommen erst nach dem Monatsabschluss, meist mit Wochen Versatz.Jeder Beleg wird gebucht, sobald er ankommt – BWA und Voranmeldung sind jederzeit aktuell.
Lohnabrechnung im selben SystemOhne eigene Software kaum zu stemmen, die Haftung für Meldungen liegt bei dir.Rund 10–20 € je Abrechnung und Monat.Ab dem Paket Betrieb enthalten.
Jahresabschluss und E-BilanzMöglich, aber Aufstellung und Übermittlung liegen dann vollständig bei dir.Je nach Größe rund 1.000–2.500 € im Jahr.Ab dem Paket Wachstum enthalten, erstellt von der Partnerkanzlei.
Änderungen im Handelsregister mit erledigtVorbereitung rund 2–4 Stunden je Änderung, der Notartermin bleibt Pflicht.Registeränderungen laufen über Notar und Gericht, nicht über die Kanzlei.Wir bereiten die Unterlagen vor und koordinieren den Notartermin.

Zeit- und Kostenangaben sind Erfahrungswerte und hängen vom Einzelfall ab.

Die Gründung ist ein Tag. Der Betrieb sind Jahre.

Umsatzsteuer jeden Monat, Löhne jeden Monat, Abschluss jedes Jahr. firma.de hält die Fristen und zeigt jederzeit den echten Stand – die Kanzlei arbeitet auf denselben Daten weiter.

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  • Start

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    Buchführung für Einzelunternehmen und kleine Gesellschaften.

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    Enthalten:

    • Notar- und Handelsregistergebühren sind gesetzlich festgelegt; der Notar und das Registergericht rechnen sie direkt mit dir ab. Sie sind nicht Teil des Monatspreises.Satzung, Notartermin und Handelsregister (§ 7 GmbHG) in einem Durchlauf.
    • Du bekommst die Fristenliste im Konto und eine Antwort auf Rückfragen dazu. Steuerliche Beratung übernimmt ab Wachstum die Partnerkanzlei.Jeden Monat eine Übersicht, was ansteht: Meldungen, Zahlungen, Nachweise.
    • Im Start-Paket bereiten wir die Meldung vor, abgeben musst du selbst. Die Abgabe für dich ist nach § 1 StBerG Steuerberater*innen vorbehalten und ab Wachstum enthalten.Fertig vorbereitet nach § 18 UStG – du prüfst und gibst sie selbst über ELSTER ab.
    • Zum Beispiel die Mitteilung ans Transparenzregister (§ 20 GwG), Gesellschafterwechsel und Adressänderungen. Belege und Verträge liegen revisionssicher nach § 147 AO. Registeranmeldungen beurkundet der Notar.Laufende Pflichten, Dokumente, Behördenmeldungen und Änderungen der Firma an einem Ort.
    • Konditionen, Laufzeiten und Verfügbarkeit legt der jeweilige Anbieter fest und kann sie ändern.Konditionen bei Stripe, HubSpot, Google Workspace, SumSub und mehr.
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    • Jahresabschluss inklusiveNach § 242 HGB erstellt und eingereicht von deiner Partnerkanzlei.
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    • LohnbuchhaltungAbrechnung, Lohnsteueranmeldung (§ 41a EStG) und SV-Meldungen für dein Team.
    • Körperschaftsteuer-, Gewerbesteuer- und Umsatzsteuererklärung sowie E-Bilanz für eine Gesellschaft.E-Bilanz (§ 5b EStG), Körperschaft-, Gewerbe- und Umsatzsteuererklärung.
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Wir schauen uns die Gründung deiner GmbH gemeinsam an und klären deine Fragen, bevor du startest.

Worauf du dich verlassen kannst

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    Umsatzsteuervoranmeldung und Jahresabschluss gehen über die ELSTER-Schnittstelle direkt ans Finanzamt.

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    In Deutschland entwickelt, Server in der EU, DSGVO-konform. Was eine Zulassung braucht, kommt von Steuerberater*innen und Notar*innen.

GmbH gründen: der Ablauf Acht Schritte vom Namen bis zum Finanzamt

Eine GmbH gründest du beim Notar: Er beurkundet Musterprotokoll oder Satzung, du zahlst mindestens 12.500 € Stammkapital ein, dann meldet er die GmbH zum Handelsregister an. Mit der Eintragung entsteht sie. Notar und Handelsregister kosten ab 590,55 €, mit eigener Satzung und zwei Gründern 1.118,20 €.

  1. 1

    Gesellschafter und Geschäftsführer festlegen. Wer übernimmt wie viele Anteile, wer führt die Geschäfte? Eine GmbH kannst du auch allein gründen und selbst Geschäftsführer sein.

  2. 2

    Firmennamen prüfen. Der Name muss sich von anderen Firmen am Ort unterscheiden und den Zusatz „Gesellschaft mit beschränkter Haftung“ oder „GmbH“ tragen (§ 4 GmbHG). Firmenname prüfen kostet nichts; eine Ablehnung nach dem Notartermin kostet eine zweite Beurkundung.

  3. 3

    Unternehmensgegenstand und Sitz festlegen. Der Gegenstand beschreibt, womit die GmbH ihr Geld verdient, der Sitz bestimmt das Registergericht. Dazu braucht sie eine inländische Geschäftsanschrift (§ 8 Abs. 4 GmbHG); ohne eigenes Büro hilft eine Geschäftsadresse.

  4. 4

    Musterprotokoll oder Satzung wählen. Bei bis zu drei Gesellschaftern und einem Geschäftsführer reicht das Musterprotokoll, sonst braucht ihr eine eigene Satzung. Was das ändert, steht unter Musterprotokoll oder Satzung.

  5. 5

    Beim Notar beurkunden. Im Notarbüro oder per Videocall über das System der Bundesnotarkammer (§ 2 Abs. 3 GmbHG). Online kostet die Gründung 39,27 € mehr. Ab der Beurkundung besteht die GmbH in Gründung („GmbH i. G.“).

  6. 6

    Geschäftskonto eröffnen und Stammkapital einzahlen. Vor der Anmeldung muss auf jeden Geschäftsanteil ein Viertel eingezahlt sein, zusammen mindestens 12.500 € (§ 7 Abs. 2 GmbHG). Banken eröffnen das Konto mit der Urkunde; Anbieter vergleichst du unter Geschäftskonten.

  7. 7

    Zum Handelsregister anmelden. Der Notar reicht die Anmeldung elektronisch ein. Darin versichern die Geschäftsführer, dass das Geld eingezahlt ist und ihrer Bestellung nichts entgegensteht (§ 8 Abs. 2, 3 GmbHG). Mit der Eintragung entsteht die GmbH (§ 11 Abs. 1 GmbHG). Welches Gericht zuständig ist, zeigt das Handelsregister-Verzeichnis.

  8. 8

    Gewerbe, Finanzamt und Transparenzregister. Gewerbe anmelden (§ 14 GewO), innerhalb eines Monats den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung über ELSTER abgeben (§ 138 Abs. 1b, 4 AO) und die wirtschaftlich Berechtigten dem Transparenzregister mitteilen (§ 20 GwG). Mehr unter Pflichten nach der Gründung.

Mit firma.de ist die Beurkundung meist innerhalb von 48 Stunden möglich; wie schnell danach die Eintragung kommt, entscheidet das Registergericht. Was unser Paket kostet, steht unter Preise.

Was kostet eine GmbH-Gründung? Notar, Handelsregister und was danach kommt

Notar und Handelsregister kosten für eine GmbH mit 25.000 € Stammkapital 590,55 € mit Musterprotokoll und einem Gründer, 727,40 € mit zwei oder drei Gründern und 1.118,20 € mit eigener Satzung. Das Handelsregister berechnet bei jeder Bargründung 300 €, der Rest ist der Notar.

GmbH-Gründungskosten brutto, ohne Gewerbeanmeldung. Satzung mit Betreuungsgebühr, Musterprotokoll ohne; Dokumentenpauschale geschätzt.
GründungNotar (brutto)HandelsregisterSummeVorab einzuzahlen
1 Gründer, Musterprotokoll, 25.000 €290,55 €300 €590,55 €12.500 €
2–3 Gründer, Musterprotokoll, 25.000 €427,40 €300 €727,40 €12.500 €
2 Gründer, Satzung, 25.000 €818,20 €300 €1.118,20 €12.500 €
2 Gründer, Satzung, 50.000 €955,65 €300 €1.255,65 €12.500 €
3 Gründer, Satzung, 100.000 €1.431,17 €300 €1.731,17 €25.000 €

Dazu kommen die Gewerbeanmeldung, je nach Stadt meist 20–65 €, ab dem ersten Jahr 19,80 € für das Transparenzregister und der IHK-Grundbeitrag, je nach Kammer 60–360 €. Das Stammkapital ist kein Kostenpunkt: Es gehört der GmbH und steht ihr nach der Einzahlung für ihre Ausgaben zur Verfügung.

Mit Musterprotokoll trägt die GmbH Gründungskosten bis 300 €; von 590,55 € zahlst du 290,55 € selbst. Jeden Posten der Notarrechnung, deine Stadt und den Online-Termin rechnest du im Gründungskosten-Rechner aus.

Stammkapital: 25.000 €, davon die Hälfte vorab

Eine GmbH braucht mindestens 25.000 € Stammkapital (§ 5 Abs. 1 GmbHG). Bei einer Bargründung muss vor der Anmeldung ein Viertel jedes Geschäftsanteils eingezahlt sein, zusammen mindestens die Hälfte des Mindestkapitals, also 12.500 € (§ 7 Abs. 2 GmbHG). Den Rest kann die Gesellschaft später einfordern.

  • Geschäftsanteile: Jeder Anteil lautet auf volle Euro, ein Gesellschafter kann mehrere übernehmen (§ 5 Abs. 2 GmbHG). Üblich sind Anteile zu 1 €, dann lassen sich später Anteile an Investoren oder Mitarbeitende fein aufteilen. Wie sich das auf die Beteiligung auswirkt, zeigt der Cap-Table-Rechner.
  • Freie Verfügung: Das Geld muss endgültig zur freien Verfügung der Geschäftsführer stehen (§ 8 Abs. 2 GmbHG). Die GmbH darf es danach für ihre Ausgaben verwenden; als Nachweis für das Registergericht genügt meist ein Kontoauszug.
  • Sacheinlagen: Statt Geld kannst du Sachen oder Rechte einbringen, etwa ein Fahrzeug oder ein bestehendes Unternehmen. Sie müssen vor der Anmeldung voll geleistet sein, ein Sachgründungsbericht erklärt ihren Wert (§ 5 Abs. 4, § 7 Abs. 3 GmbHG), und das Registergericht prüft ihn (§ 9c GmbHG). Die Registergebühr steigt dann von 300 € auf 480 €.
  • Verdeckte Sacheinlage: Kauft die GmbH mit dem eingezahlten Geld kurz darauf etwas von einem Gesellschafter, kann das als verdeckte Sacheinlage gelten; der Gesellschafter schuldet dann den Teil seiner Einlage, den der Wert der Sache nicht deckt (§ 19 Abs. 4 GmbHG). Auch ein Darlehen der GmbH an einen Gesellschafter aus dem Stammkapital muss in der Anmeldung offengelegt werden (§ 19 Abs. 5 GmbHG).

Musterprotokoll oder eigene Satzung? Was die Vorlage spart und wo sie endet

Das Musterprotokoll ist eine gesetzliche Vorlage (Anlage 1 zum GmbHG), die Gesellschaftsvertrag, Bestellung des Geschäftsführers und Gesellschafterliste in einer Urkunde vereint. Bei zwei Gründern mit 25.000 € spart es beim Notar 313,45 €, ohne Betreuungsgebühr gerechnet. Eine eigene Satzung muss mindestens Firma und Sitz, den Unternehmensgegenstand, das Stammkapital und die Geschäftsanteile jedes Gesellschafters enthalten (§ 3 Abs. 1 GmbHG).

Musterprotokoll

Pro

  • Beim Notar 313,45 € günstiger als die Satzung bei zwei Gründern
  • Keine eigene Gesellschafterliste, kein gesonderter Beschluss über den Geschäftsführer
  • Geschäftsführer ist von § 181 BGB befreit und kann Verträge zwischen sich und der GmbH schließen
  • Kein Anwalt nötig

Contra

  • Höchstens drei Gesellschafter und genau ein Geschäftsführer (§ 2 Abs. 1a GmbHG)
  • Nur Bargründung, keine Sacheinlagen
  • Keine eigenen Regeln für Vesting, Vorkaufsrechte, Ausstieg oder Gewinnverteilung
  • Die GmbH trägt Gründungskosten nur bis 300 €

Eine eigene Satzung lohnt sich, sobald ihr Investoren aufnehmen, Anteile an Bedingungen knüpfen oder mehr als einen Geschäftsführer wollt. Eine individuelle Satzung vom Anwalt deckt das ab; später lässt sich das Musterprotokoll durch eine Satzung ersetzen, das kostet aber eine weitere Beurkundung.

GmbH oder UG?

Die UG (haftungsbeschränkt) ist keine eigene Rechtsform, sondern eine GmbH mit geringerem Stammkapital (§ 5a GmbHG). Bei der Haftung gibt es keinen Unterschied; die Regeln für Kapital, Einzahlung und Gewinn unterscheiden sich:

GmbH und UG im Vergleich. Gründungskosten brutto, ohne Gewerbeanmeldung.
MerkmalGmbHUG (haftungsbeschränkt)
Mindeststammkapital25.000 €1 €
Vor der Anmeldung einzuzahlenein Viertel je Anteil, zusammen mindestens 12.500 €das ganze Stammkapital
Sacheinlagenerlaubt, mit Sachgründungsberichtausgeschlossen
Gewinnrücklagekeine Pflicht25 % des Jahresüberschusses, bis 25.000 € erreicht sind
FirmenzusatzGmbHUG (haftungsbeschränkt)
Notar und Handelsregister, 1 Gründer, Musterprotokoll590,55 € bei 25.000 €464,89 € bei 1.000 €
Notar und Handelsregister, 2 Gründer, Satzung1.118,20 €1.118,20 €
Haftungnur das Gesellschaftsvermögennur das Gesellschaftsvermögen

Mit Musterprotokoll ist die UG beim Notar günstiger, weil sich die Gebühr nach dem Stammkapital richtet. Mit eigener Satzung kostet sie gleich viel, 1.118,20 € bei zwei Gründern, weil der Notar dann mit mindestens 30.000 € Geschäftswert rechnet. Kannst du 12.500 € aufbringen, spricht vieles für die GmbH: Sie muss keinen Gewinn zurücklegen, und Banken, Vermieter und Kunden kennen sie. Die UG lässt sich später durch eine Kapitalerhöhung auf 25.000 € zur GmbH machen (§ 5a Abs. 5 GmbHG). Mehr unter UG gründen.

Wann du trotz GmbH persönlich haftest

Für Schulden der GmbH haftet nur ihr Vermögen, nicht das der Gesellschafter (§ 13 Abs. 2 GmbHG). Persönlich haftest du trotzdem in einigen Fällen, vor allem als Geschäftsführer:

  • Vor der Eintragung: Wer zwischen Notartermin und Eintragung im Namen der GmbH i. G. handelt, haftet persönlich (§ 11 Abs. 2 GmbHG). Ist ihr Vermögen bei der Eintragung durch Verluste unter das Stammkapital gesunken, gleichen die Gesellschafter die Lücke aus (Unterbilanzhaftung).
  • Offene Einlagen: Was du vom Stammkapital noch nicht eingezahlt hast, kann die GmbH per Gesellschafterbeschluss einfordern, im Insolvenzfall der Insolvenzverwalter. Zahlt ein Gesellschafter nicht, haften die anderen anteilig (§ 24 GmbHG).
  • Sorgfalt: Geschäftsführer, die ihre Pflichten verletzen, haften der GmbH für den Schaden (§ 43 Abs. 2 GmbHG).
  • Insolvenz: Ist die GmbH zahlungsunfähig, muss der Geschäftsführer spätestens nach drei Wochen Insolvenz beantragen, bei Überschuldung nach sechs Wochen (§ 15a Abs. 1 InsO). Zahlungen danach muss er der GmbH erstatten (§ 15b InsO).
  • Steuern und Sozialversicherung: Für Steuern, die er schuldhaft nicht abführt, haftet der Geschäftsführer persönlich (§§ 34, 69 AO), ebenso für die Arbeitnehmeranteile zur Sozialversicherung.

Banken und Vermieter verlangen von jungen GmbHs oft eine persönliche Bürgschaft. Dann haftest du aus diesem Vertrag, nicht wegen der Rechtsform.

Geschäftsführer: wer es sein darf und was gilt

Geschäftsführer kann jede unbeschränkt geschäftsfähige natürliche Person sein, auch ohne Wohnsitz oder Staatsangehörigkeit in Deutschland. Ausgeschlossen ist für fünf Jahre, wer wegen Insolvenzverschleppung oder Bankrott verurteilt wurde, wegen Betrugs oder Untreue bei mindestens einem Jahr Freiheitsstrafe (§ 6 Abs. 2 GmbHG). Das versichert der Geschäftsführer in der Anmeldung, nachdem der Notar ihn belehrt hat.

  • Sozialversicherung: Ein Gesellschafter-Geschäftsführer mit mindestens 50 % der Stimmen oder einer Sperrminorität für alle Beschlüsse ist meist selbständig und nicht sozialversicherungspflichtig. Meldet die GmbH einen geschäftsführenden Gesellschafter als Beschäftigten zur Sozialversicherung an, prüft die Clearingstelle der Deutschen Rentenversicherung seinen Status (§ 7a Abs. 1 SGB IV). Ein Fremdgeschäftsführer ohne Anteile ist in der Regel beschäftigt.
  • Gehalt: Ein Geschäftsführergehalt ist bei der GmbH Betriebsausgabe, wenn es angemessen ist und vorher klar vereinbart wurde. Ein überhöhtes Gehalt oder eines ohne Vertrag behandelt das Finanzamt als verdeckte Gewinnausschüttung (§ 8 Abs. 3 KStG).
  • Mehrere Geschäftsführer: Sie vertreten die GmbH gemeinsam, wenn die Satzung nichts anderes sagt (§ 35 Abs. 2 GmbHG). Einzelvertretung und Befreiung von § 181 BGB müssen in der Satzung oder einem Beschluss stehen; mit dem Musterprotokoll geht nur ein Geschäftsführer.

Pflichten nach der Gründung Finanzamt, Register, Buchhaltung und Steuern

Mit der Eintragung beginnen die laufenden Pflichten der GmbH. Die meisten treffen den Geschäftsführer persönlich:

  • Steuerliche Erfassung: Den Fragebogen gibst du innerhalb eines Monats nach Aufnahme der Tätigkeit elektronisch über ELSTER ab (§ 138 Abs. 1b, 4 AO). Unsere Ausfüllhilfe zur steuerlichen Erfassung geht ihn Feld für Feld durch; zuständig ist das Finanzamt am Sitz der GmbH.
  • Gewerbe und Kammer: Eine gewerblich tätige GmbH meldet ihr Gewerbe an (Gewerbeanmeldung) und wird Pflichtmitglied der IHK, Handwerksbetriebe der Handwerkskammer. Die Gewerbeanzeige gilt zugleich als Meldung bei der Berufsgenossenschaft.
  • Transparenzregister: Die wirtschaftlich Berechtigten, meist Gesellschafter mit mehr als 25 %, meldest du unverzüglich (§ 20 GwG). Die Führung des Registers kostet 19,80 € pro Jahr.
  • Geschäftsbriefe und Website: Auf jedem Geschäftsbrief, jeder Rechnung und im Impressum stehen Rechtsform, Sitz, Registergericht, Registernummer und alle Geschäftsführer mit ausgeschriebenem Vornamen (§ 35a GmbHG).
  • Gesellschafterliste: Ändern sich Gesellschafter oder Anteile, reichen Geschäftsführer oder Notar eine neue Liste zum Handelsregister ein (§ 40 GmbHG).
  • Buchführung und Jahresabschluss: Die GmbH bilanziert ab dem ersten Tag (Buchhaltung). Eine kleine GmbH stellt den Jahresabschluss spätestens sechs Monate nach Geschäftsjahresende auf (§ 264 Abs. 1 HGB) und legt ihn spätestens nach zwölf Monaten beim Unternehmensregister offen (§ 325 HGB). Mehr unter Jahresabschluss für Kapitalgesellschaften.
  • Steuern: Auf den Gewinn zahlt die GmbH 15 % Körperschaftsteuer plus Solidaritätszuschlag, zusammen 15,825 % (§ 23 KStG), und Gewerbesteuer: 3,5 % des Gewerbeertrags mal Hebesatz der Gemeinde (§ 11 Abs. 2 GewStG), ohne Freibetrag. Bei 400 % Hebesatz sind das zusammen rund 30 %.

GmbH gründen in deiner Stadt

Der Ablauf ist überall gleich; vom Sitz hängen das Registergericht, die IHK, das Gewerbeamt und der Hebesatz der Gewerbesteuer ab. Für diese Städte haben wir die Stellen zusammengestellt, mit dem zuständigen Registergericht:

Für jeden anderen Ort findest du das zuständige Gericht im Handelsregister-Verzeichnis und das Finanzamt im Finanzamt-Verzeichnis.

Quellen und Stand

Stand: 9. Oktober 2026. Die Gebühren berechnet unser Gründungskosten-Rechner nach GNotKG, Handelsregistergebührenverordnung und GmbHG; dort stehen auch jeder Posten und die Annahmen. Dieser Ratgeber ersetzt keine Rechts- oder Steuerberatung; für deinen Fall hilft eine Beratung durch einen Anwalt oder einen Steuerberater.

Gesetze

Häufige Fragen zur GmbH

Was ist eine GmbH?

Die GmbH ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung: Gegenüber Gläubigern haftet nur das Vermögen der Gesellschaft, nicht dein privates. Das Stammkapital beträgt mindestens 25.000 €, bei einer Bargründung reicht es, vor der Anmeldung die Hälfte einzuzahlen. Anders als die UG muss sie keinen Teil des Gewinns zurücklegen.

Wie gründe ich eine GmbH?

In vier Schritten: Unternehmensgegenstand festlegen, Wunschnamen mit dem Handelsregister abgleichen, Musterprotokoll oder Satzung beim Notar beurkunden lassen, dann mindestens 12.500 € Stammkapital einzahlen und die GmbH zum Handelsregister anmelden. Gewerbe und Steuern bereiten wir vor.

Wie viel Stammkapital braucht eine GmbH?

25.000 €. Bei einer Bargründung muss vor der Anmeldung zum Handelsregister mindestens die Hälfte eingezahlt sein, also 12.500 €. Den Rest kann die Gesellschaft später einfordern.

UG oder GmbH – was passt zu mir?

Die GmbH wirkt bei Banken, Kunden und Partnern oft etablierter und hat keine Rücklagenpflicht. Die UG ist der günstige Einstieg mit 1 € Kapital und lässt sich später zur GmbH aufstocken.

Brauche ich für die GmbH einen Notar?

Ja. Gesellschaftsvertrag oder Musterprotokoll werden notariell beurkundet, die Anmeldung zum Handelsregister beglaubigt. Das geht inzwischen auch online per Video.

Wie lange dauert die Gründung einer GmbH?

Mit firma.de ist die Beurkundung meist innerhalb von 48 Stunden möglich. Wie schnell danach die Eintragung kommt, entscheidet das Registergericht.

Was kostet die Gründung einer GmbH?

Neben unserem Paket fallen Notar- und Handelsregistergebühren an. Mit Musterprotokoll, einem Gründer und 25.000 € Stammkapital sind das rund 591 €, mit eigener Satzung, zwei Gründern und Betreuungsgebühr rund 1.118 €, jeweils Notar brutto und Handelsregister. Den genauen Betrag zeigt der Gründungskosten-Rechner.

Kann ich Sachen statt Geld einbringen?

Ja. Bei der GmbH sind Sacheinlagen erlaubt, etwa Fahrzeuge, Maschinen oder ein bestehendes Einzelunternehmen. Du brauchst dafür einen Sachgründungsbericht, das Registergericht prüft den Wert.

Kann ich eine GmbH allein gründen?

Ja, als Ein-Personen-GmbH. Du bist dann Gesellschafter und Geschäftsführer zugleich, mit dem Musterprotokoll besonders unkompliziert.