Interview mit Michael Silberberger zum Startup Weekend Rhein-Main 2014

aktualisiert am 24. Januar 2018 3 Minuten zu lesen
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Als Gründer eines Unternehmens, das andere bei der Gründung unterstützt und Unternehmer mit nützlichen Dienstleistungen den Weg zum Erfolg ebnet, muss man sich schon von Berufs wegen für Start-ups begeistern. Bei Michael Silberberger ist es umgekehrt: Dem Gründer von firma.de liegt das Unternehmertum im Blut und er möchte auch andere mit dieser Begeisterung anstecken. Was bietet sich dazu mehr an als ein Start-up Weekend voller Businessideen und Gründungsenthusiasten?

Für das „Startup Weekend Rhein Main“ vom 24.-26. Oktober 2014 in Frankfurt haben Sie sich als Juror gewinnen lassen. Überhaupt sind Sie sehr aktiv in der Start-up Szene, besuchen viele Veranstaltungen und halten selbst Vorträge. Was reizt Sie an Veranstaltungen wie dem „Startup Weekend Rhein-Main“?

Michael Silberberger: Veranstaltungen wie das „Startup Weekend Rhein-Main“ geben Gründungsinteressierten und Start-up-Begeisterten die Möglichkeit, sich mit Gleichgesinnten zu Teams zusammenzuschließen und an ihren Ideen zu arbeiten. Das Besondere an diesen Teams ist, dass sich Gründer aus verschiedenen Branchen, mit verschiedensten Backgrounds und Fähigkeiten zusammentun. Betriebswissenschaftler, Handwerker, Informatiker arbeiten zusammen und profitieren vom Know-how der anderen. Das ist ein unglaublicher Katalysator und bringt eine Geschäftsidee entscheidend weiter.

Die Teilnehmer sind immer so enthusiastisch und energetisch, dass diese Energie auch auf mich überspringt. Davon kann ich einen richtigen Energieschub für meine eigenen Projekte und firma.de mitnehmen.

Wie können die Teilnehmer von Events wie dem „Startup Weekend Rhein-Main“ profitieren?

Michael Silberberger: Die Start-ups können sich von erfahrenen Unternehmern coachen lassen, intensiv an Businessplänen arbeiten und sich neue Impulse holen. Ein ganzes Start-up-Wochenende ist eine einmalige Gelegenheit: Es gibt den Teilnehmern die Möglichkeit, ihre Geschäftsideen testweise auszuprobieren, damit Schwachstellen ans Licht kommen und Ausarbeitungsbedarf ermittelt wird.

Gab es einen „Wow-Moment“?

Michael Silberberger: Nicht einen, sondern viele „Wow-Momente“. Die Pitchs jedes einzelnen Teams waren Highlights. Es gab viele tolle Ideen und die Teams haben gemeinsam als Gruppe eine unglaubliche Dynamik entwickelt. Jeder hat von jedem etwas gelernt und sich in der kurzen Zeit dieses Wochenendes extrem weiterentwickelt.

Wie sollte man sich auf den Pitch vorbereiten?

Michael Silberberger: Gar nicht! Kommen, Begeisterung mitbringen und einfach loslegen.

Möchten Sie jungen Unternehmern und Start-ups noch einen Tipp mitgeben?

Michael Silberberger: Mein Tipp: Unbedingt Veranstaltungen wie das „Startup Weekend Rhein-Main“ besuchen. Raus mit der Geschäftsidee in die Welt! Jede Möglichkeit für einen Pitch wahrnehmen, Feedback von allem und jedem holen und von neuen Leuten und Kontakten profitieren.

Wer in der Region Frankfurt oder Rhein-Main auf der Suche nach solchen Events ist, sollte sich die Internetseite rhein-main-startups.com merken. Dort erscheinen regelmäßig die wichtigsten Gründerevents der Region.

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