Werbegeschenke zu Weihnachten: Die Dos and Don’ts

aktualisiert am 2. Februar 2021 10 Minuten zu lesen
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Nicht nur bei Neukunden können Sie mit einem smart platzierten Werbepräsent punkten – auch bei Bestandskunden kommen diese mitunter hervorragend an. Erfahren Sie hier, worauf es bei Werbegeschenken ankommt.

Werbegeschenke Ihres eigenen Unternehmens eignen sich nicht alleine zur Neukundengewinnung etwa im Rahmen des Messemarketings oder bei der Kundenakquise in Fußgängerzonen oder Einkaufsmalls. Vielmehr sind sie eine wunderbare Möglichkeit, sich gerade auch jetzt zur Weihnachtszeit bei bestehenden Kunden und bei Geschäftspartnern zu bedanken. Eine Aufmerksamkeit in Form eines guten Werbegeschenks bleibt im Kopf – und sorgt dafür, dass Sie sich von konkurrierenden Unternehmen abheben, die entweder gar nichts oder vielleicht nur sehr langweilige, standardisierte Dinge verschenken. Wichtig ist, einige Dos and Don’ts bei der Wahl der Werbegeschenke zu beachten.

 

Die Dos bei Werbegeschenken

Smarten Werbeaufdruck nutzen

Einer der wichtigsten Punkte ist, dass für Ihr Werbegeschenk ein passender Werbeaufdruck genutzt wird. Zudem kann ein Logoaufdruck – vielleicht auch in Kombination mit einem lustigen Slogan oder dem Firmenmotto – auf dem Werbegeschenk Platz finden. Besonders intelligente Werbegeschenke machen natürlich den besten Eindruck.

Corporate Design verwenden

Vergessen Sie bitte nicht, sich bei der Gestaltung der Werbegeschenke ans Corporate Design zu halten.

Nachhaltig produzieren lassen

Nachhaltigkeit beinhaltet als Leitprinzip der Bundesregierung viele Teilaspekte und wird in Zukunft eine immer wichtigere Rolle spielen und sollte zu den Grundanforderungen unternehmerischen Handelns gehören (siehe auch . Wer heute ein modernes Werbegeschenk verschenkt, sollte diesen Aspekt auf keinen Fall vernachlässigen.

Denn ein Werbegeschenk ist, wie bereits erwähnt, nicht nur eine nette Aufmerksamkeit und bestenfalls etwas Nützliches für die Beschenkten. Es sagt auch immer etwas über das Unternehmen aus, das es verschenkt. Damit ist es ein Aushängeschild des eigenen Handelns. Wie auch bei Geschenken, die man Freunden oder der Familie macht, sollte das Geschenk Ihnen selbst gefallen. Und genau das kommuniziert es auch: Wir identifizieren uns mit dem Geschenk, daher verschenken wir es und hoffen, dass es Ihnen/ Euch auch gefällt.

Wer auf umweltfreundliche und moralisch einwandfreie Produktionsbedingungen achtet, setzt ein Statement und zeigt, dass es ihm wichtig ist, wie Dinge produziert werden. Ein solches Statement ist heute vielen Geschäftspartnern wichtig. Wenn dann beispielsweise auch noch auf regionale Produzent*innen etwa verschenkter Lebensmittel geachtet wird, kann sogar noch ein individueller Touch erfolgen. „Die regionalen Kekse von XY aus Trier/ aus München/ aus Frankfurt waren richtig lecker“. Erinnert man sich so an ein Werbegeschenk, erreichen Sie damit mehr, als Sie vielleicht denken.

Auf praktischen Mehrwert achten

Werbegeschenke, die nur der Dekoration dienen, sind nett anzuschauen und lassen sich gut mit dem eigenen Logo versehen. Ihnen vorzuziehen sind stets Dinge, die einen praktischen Mehrwert bieten. Darunter fallen Nutz- oder Verbrauchsgegenstände. Das können beispielsweise Kekse sein, die sich zu Weihnachten natürlich besonders gut anbieten. Auch die Weihnachtstasse ist eine sichere Bank. Weitere Dinge könnten zum Beispiel sein:

  • Nutzgegenstände für die Büroküche
  • Selbstgemachte oder regional hergestellte Lebensmittel
  • Schreibmaterialien
  • Adventskalender
  • Kalender fürs kommende Jahr
  • Weihnachtssocken/ Mützen/ Schals
  • Bedruckte Taschen

 

Qualität vor Quantität stellen

Regionales und nachhaltig Produziertes ist in der Regel etwas teurer und meist automatisch von besserer Qualität als Wegwerfartikel. Dennoch sollte es an dieser Stelle gesondert betont werden: Lieber verschenken Sie wenige Werbegeschenke in guter Qualität als viele in schlechter Qualität. Zehn Kekse, die richtig gut schmecken und für die gute Zutaten verwendet wurden, machen einen besseren Eindruck, als fünfzig mittelmäßige oder billige Discounterkekse.

Wichtig ist vor allem, dass die Beschenkten merken, dass sich jemand Gedanken gemacht hat und nicht nach dem Motto „Geschenk ist Geschenk“ vorgegangen ist. Um zu unterstreichen, dass es sich um ein besonderes und nicht irgendein Werbegeschenk handelt, kann zusätzlich eine individuelle Verpackung verwendet werden. Kleine Truhen oder auch Faltschachteln beispielsweise, in welcher ein Geschenk sicher untergebracht werden kann, gibt es beispielsweise hier in ganz verschiedenen Varianten. Je nach Adressat können Sie sich eine passende Verpackung aussuchen und diese mit dem Firmenlogo und im Corporate Design nett bedrucken.

Zielgruppenspezifisch schenken

Nicht nur die Art der Geschenkverpackung, sondern auch das Werbegeschenk selbst wird im besten Falle spezifisch für die Zielgruppe ausgesucht. Manche Ihrer Kunden und Geschäftspartner sind vielleicht ein wenig konservativer als andere, manche haben eine spezielle Philosophie und so weiter.

Je nachdem, wie Sie ein Unternehmen oder einen Geschäftspartner kennengelernt haben und einschätzen, sollten Sie abschätzen, über welche Art von Geschenk dieser sich am meisten freuen würde. Soll heißen: Am besten machen Sie sich bei jedem zu Beschenkenden aufs Neue Gedanken über ein passendes Geschenk und suchen danach Geschenke aus. Selbstverständlich ist auch der Kostenfaktor zu bedenken. Nicht immer ist es möglich, dass jeder etwas unterschiedliches bekommt.

 

Die Dont’s bei Werbegeschenken

Mit altmodischen Artikeln werben

Unzeitgemäße Werbegeschenke oder solche, die in einem altmodischen Design daherkommen, sind ein No-Go. Warum? Ganz einfach: Sie vermitteln das Bild, dass Ihr Unternehmen sich nicht am Zeitgeist orientiert. Dies widerspricht dem gängigen Anspruch, sich bei Geschäftspartnern und anderen Unternehmen als innovativ und modern zu präsentieren. Genau diese Eigenschaften sollten auch Werbegeschenke transportieren.

Unverhältnismäßig günstige oder teure Dinge verschenken

Machen Sie den Wert eines Werbegeschenks immer abhängig davon, wem Sie es schenken, was der Anlass des Geschenks und was die Werbeabsicht ist. Sowohl offensichtlich sehr günstige als auch zu teure Werbegeschenke könnten die Beschenkten verunsichern oder einen falschen Eindruck vermitteln. Ihr Geschenk soll nicht als Bestechungsversuch, sondern als nette Geste verstanden werden.

Suchtmittel verschenken

Alkoholika oder auch edle Tabakwaren wie Zigarren oder Pfeifen und Ähnliches mögen unter Freunden oder innerhalb der Familie beliebte und schöne Geschenke sein. Im Geschäftsumfeld allerdings hat alles, was mit Suchtmitteln im weitesten Sinne zu tun hat, nichts zu suchen. Das Risiko, damit falsche Signale zu senden und so einen ungewünschten negativen Effekt zu erzielen, ist einfach zu hoch.

Geschlechterspezifische Dinge verschenken

Wir leben heute in einer diversen Gesellschaft, die versucht, immer moderner, politisch korrekter und sozial gerechter zu werden. Und das ist gut so. Setzen Sie deshalb mit Ihren Werbegeschenken ein Statement, indem Sie darauf achten, keine geschlechterspezifischen Dinge zu verschenken. „Typische Männer- und Frauengeschenke“ sollten daher vermieden werden. Schenken Sie Dinge, die jeder gleich sinnvoll nutzen oder verbrauchen kann. Achten Sie außerdem darauf, neutrale Verpackungen zu verwenden, die optisch keine Geschlechterklischees bedienen.

Schwierige Produkte auswählen

Am allerbesten ist es, wenn Sie versuchen, mit Ihren Werbegeschenken überhaupt gar niemanden auszuschließen. Gerade, wenn es um Lebensmittel geht, sollten Sie einiges beachten.

Vor allem Fleisch- und Fischartikel sind ein Tabu. Inzwischen gibt es einfach zu viele Vegetarier*innen und Veganer*innen, die mit solchen Werbegeschenken schlicht nichts anfangen können. Diese fühlen sich dann nicht nur ausgegrenzt, sondern bekommen auch den Eindruck, dass der Schenkende kein Bewusstsein dafür besitzt, dass solche Geschenke nicht bei jedem gut ankommen.

Am besten versuchen Sie Produkte auszuwählen, die außerdem auch glutenfrei sind und keine Nüsse enthalten. Oder Sie achten zumindest darauf, dass Alternativen dabei sind, die jeder essen kann. Es handelt sich hier um minimale Einschränkungen bei der Produktauswahl, die sicherlich noch genügend leckere Dinge zulassen.

Markenterror betreiben

Ein Werbegeschenk, das zu viele oder zu große Aufdrucke eines Unternehmens enthält, schreit förmlich nach Werbung. Genau das ist zu vermeiden. Der Werbecharakter soll eine Begleiterscheinung bleiben und nicht zu sehr im Vordergrund stehen.

 

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