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Betriebs­haftpflicht für Gründer.

Schützt dich, wenn dein Betrieb anderen schadet.

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Preis online berechnen, Tätigkeit in eigenen WortenTarife und Bedingungen vergleichst du selbst auf verschiedenen Seiten.Ein Angebot gibt es meist erst nach einem Termin.Im SureIn-Funnel beschreibst du deine Tätigkeit und bekommst dein Angebot online.
Angebote verschiedener VersichererAngebote holst du einzeln ein und vergleichst die Bedingungen selbst.Ein gebundener Vertreter bietet nur die Tarife seines Versicherers an.SureIn ist ein unabhängiger Makler und vergleicht Angebote verschiedener Versicherer.
Persönliche Beratung bei FragenFragen zu Deckung und Bedingungen klärst du selbst.Der Vertreter berät dich persönlich.Persönliche Berater bei SureIn, für Gründung und Buchhaltung das firma.de-Team.
Verträge und Schadensmeldung digital an einem OrtPolicen und Unterlagen verwaltest du selbst.Meist per Telefon, E-Mail oder Post.In der SureIn-App speicherst du Verträge, meldest Schäden und kündigst.
Regelmäßige Prüfung, ob es günstiger gehtDen Markt beobachtest du selbst.Ein Wechsel zu einem anderen Versicherer ist nicht vorgesehen.SureIn prüft regelmäßig, ob es ein besseres Angebot gibt.
Beiträge automatisch als Betriebsausgabe gebuchtJede Abbuchung ordnest du selbst zu und buchst sie.Die Buchhaltung gehört nicht zu den Aufgaben eines Vertreters.Jede Abbuchung wird gebucht, sobald sie auf dem Konto ist.
Gründung und Gewerbeanmeldung aus einer HandNotar, Ämter und Gewerbeamt koordinierst du selbst.Ein Versicherungsvertreter kümmert sich nicht um deine Gründung.firma.de koordiniert Notar und Ämter und meldet dein Gewerbe an.

firma.de vermittelt keine Versicherungen. Angebot, Beratung und Vertrag laufen über unseren Partner SureIn; die Angaben zu SureIn stammen von surein.de.

Online versichert. Der Rest läuft mit.

Deine Betriebshaftpflicht berechnest du online über unseren Partner SureIn, einen unabhängigen Versicherungsmakler. Gründung, Gewerbeanmeldung und Buchhaltung erledigt firma.de, deine Beiträge landen automatisch in der Buchführung.

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Ein Fehler. Ein Schaden. Versichert.

Personen-, Sach- und Vermögensfolgeschäden bis zur Deckungssumme. Üblich sind 3 bis 10 Mio. €.

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Die wichtigsten Versicherer im Überblick

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Die Reihenfolge ist alphabetisch und keine Rangliste, die Provinzial bietet nur in einigen Bundesländern an. Die Logos sind Marken der jeweiligen Versicherer und dienen nur zur Orientierung. firma.de vermittelt keine Versicherungen, berät nicht zu Versicherungen und ist mit den gezeigten Versicherern nicht verbunden.

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Der Partner rund um deinen Betrieb

Gründung, Gewerbeanmeldung und Buchhaltung an einem Ort, deine Versicherungsbeiträge bucht firma.de automatisch mit. Den Vertrag selbst schließt du über unseren Partner SureIn ab.

Mehr als eine Zahlung im Schadensfall

Die Betriebshaftpflicht prüft jeden Anspruch, wehrt unberechtigte ab und ist dein Nachweis gegenüber Vermietern und Auftraggebern.

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  • Beitrag ab ca. 60 € im Jahr
  • Police als Nachweis
  • Abwehr falscher Ansprüche
  • Absetzbar als Betriebsausgabe

firma.de vermittelt keine Versicherungen. Angebot und Vertrag laufen über unseren Partner SureIn.

Abgesichert vom ersten Auftrag an

Die Betriebshaftpflicht zahlt, wenn dein Betrieb anderen schadet, und wehrt unberechtigte Forderungen ab. Kleine Betriebe sind oft schon ab ca. 60 € im Jahr versichert.

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  • Deckungab 3 Mio. €
  • Nachweisfür Vermieter
  • Beitragab ca. 60 €/Jahr

Was ist eine Betriebshaftpflicht?

Wer schuldhaft die Gesundheit oder das Eigentum eines anderen verletzt, muss den Schaden ersetzen, so steht es in § 823 BGB. Eine Obergrenze gibt es nicht. Als Einzelunternehmer oder Gesellschafter einer GbR haftest du dafür auch mit deinem privaten Vermögen. Bei einer GmbH oder UG haftet die Gesellschaft mit ihrem Vermögen, ihr Stammkapital ist bei einem größeren Personenschaden aber schnell aufgebraucht. Verursachst du den Schaden selbst, haftest du nach § 823 BGB trotzdem auch persönlich.

Die Betriebshaftpflicht übernimmt Personen- und Sachschäden aus deiner betrieblichen Tätigkeit und die Vermögensschäden, die daraus folgen, bis zur vereinbarten Deckungssumme. Mitversichert sind in der Regel du als Geschäftsführer und deine Mitarbeiter, wenn sie im Betrieb einen Schaden verursachen. Der Versicherer prüft außerdem jeden Anspruch und wehrt unberechtigte Forderungen ab, notfalls vor Gericht und auf seine Kosten. Dieser passive Rechtsschutz ist oft genauso viel wert wie die Zahlung selbst.

Welche Schäden sind versichert?

Was versichert ist und was nicht

Versichert

  • Personenschäden: Behandlungskosten und Schmerzensgeld
  • Sachschäden an fremden Sachen, etwa beim Kunden
  • Vermögensfolgeschäden, die aus einem Personen- oder Sachschaden folgen, etwa Verdienstausfall
  • Abwehr unberechtigter Ansprüche, auch vor Gericht
  • Schäden durch deine Mitarbeiter im Betrieb

Nicht versichert

  • Schäden an deinem eigenen Betrieb, etwa an deinem Laptop oder Lager (dafür gibt es die Inhalts- und die Elektronikversicherung)
  • Reine Vermögensschäden aus Beratung oder Planung, etwa eine falsche Empfehlung (dafür gibt es die Vermögensschadenhaftpflicht)
  • Vorsätzlich verursachte Schäden
  • Die eigene Leistung: Nacharbeit und Mängelbeseitigung zahlst du selbst
  • Schäden durch Fahrzeuge, für die eine Kfz-Haftpflicht Pflicht ist, auch E-Scooter oder Roller mit Versicherungskennzeichen

Viele Tarife lassen sich um Bausteine erweitern: Mietsachschäden an gemieteten Büro- und Ladenräumen, Tätigkeitsschäden an Sachen, die du bearbeitest, Produkthaftpflicht für Dinge, die du herstellst oder importierst, und Umweltschäden. Prüf, welche davon für deine Branche schon im Grundtarif enthalten sind.

Wer braucht eine Betriebshaftpflicht?

Gesetzlich vorgeschrieben ist die Betriebshaftpflicht nur für wenige Gewerbe, etwa für das Bewachungsgewerbe nach § 34a GewO, die Mindestsummen stehen in § 14 BewachV. Eine Berufshaftpflicht ist für viele freie Berufe Pflicht, etwa für Anwälte, Steuerberater und selbstständige Architekten. Auch Versicherungs- und Finanzanlagenvermittler, Immobiliardarlehensvermittler und WEG-Verwalter brauchen sie nach der Gewerbeordnung.

Sinnvoll ist sie für fast jeden Betrieb mit Kundenkontakt, eigenen Räumen oder Arbeiten beim Kunden. Oft verlangen auch andere den Nachweis: Vermieter von Gewerberäumen, Auftraggeber bei Ausschreibungen oder Veranstalter, bei denen du einen Stand mietest.

  • Handwerk und Bau Arbeiten auf fremden Grundstücken und an fremden Sachen, hohes Risiko für Sach- und Personenschäden.
  • Handel und Onlinehandel Kunden im Laden, Produkte, die Schäden verursachen können. Für Importware ist die Produkthaftpflicht wichtig.
  • Gastronomie Gäste, Lebensmittel und Veranstaltungen. Gerade Personenschäden werden hier schnell teuer.
  • Agenturen, IT und Beratung Das Hauptrisiko sind reine Vermögensschäden. Hier ist eine Kombination mit der Vermögensschadenhaftpflicht üblich.

Was kostet eine Betriebshaftpflicht?

Der Beitrag hängt vor allem von der Branche ab, dazu vom Umsatz, der Zahl der Mitarbeiter, der Deckungssumme und der Selbstbeteiligung. Die Spannen unten sind grobe Richtwerte für kleine Betriebe mit wenigen Mitarbeitern. Angebote nennen den Beitrag mal netto, mal inklusive 19 % Versicherungsteuer, achte beim Vergleich darauf.

Typische Jahresbeiträge für kleine Betriebe, Richtwerte
BrancheBeitrag pro JahrTypische Deckung
Büro, Agentur, ITca. 60 bis 250 €3 bis 5 Mio. €
Onlinehandelca. 100 bis 350 €3 bis 5 Mio. €
Einzelhandel mit Ladenlokalca. 150 bis 450 €3 bis 5 Mio. €
Gastronomieca. 100 bis 500 €5 bis 10 Mio. €
Handwerkca. 150 bis 1.200 €5 bis 10 Mio. €
Bauca. 300 bis 3.000 €, Tief- und Abbruch mehr5 bis 10 Mio. €

Die Beiträge sind Betriebsausgaben und mindern deinen Gewinn. Umsatzsteuer fällt auf Versicherungsbeiträge nicht an, deshalb gibt es auch keinen Vorsteuerabzug.

Worauf du beim Abschluss achten solltest

  • Tätigkeit genau beschreiben Versichert ist nur, was im Vertrag steht. Machst du neben Webdesign auch Montage beim Kunden, muss beides drinstehen.
  • Deckungssumme Als Untergrenze gelten meist 3 Mio. €, viele Tarife bieten heute 5 Mio. € als Standard. Im Handwerk und Bau sind 5 bis 10 Mio. € üblich. Der Aufpreis für eine höhere Summe ist meist gering.
  • Mietsachschäden Schäden an gemieteten Räumen sind nicht in jedem Tarif enthalten, bei einem Ladenlokal aber wichtig.
  • Auslandsschäden Arbeitest du für Kunden im Ausland oder verkaufst dorthin, achte auf den Geltungsbereich, besonders bei USA und Kanada.
  • Selbstbeteiligung 250 oder 500 € Selbstbeteiligung senken den Beitrag. Kleine Schäden zahlst du dann selbst.
  • Vorsorgeversicherung Neue Risiken, die nach Vertragsbeginn dazukommen, sind sofort mitversichert, meist mit einer niedrigeren Summe. Fragt der Versicherer nach, musst du sie innerhalb eines Monats melden, sonst entfällt der Schutz rückwirkend.

Vergleich die Bedingungen, nicht nur den Preis. Zwei Tarife mit gleichem Beitrag können sich bei Mietsachschäden, Tätigkeitsschäden oder dem Geltungsbereich stark unterscheiden.

Betriebshaftpflicht, Berufshaftpflicht, Vermögensschadenhaftpflicht

Drei Haftpflichtversicherungen für Unternehmen
VersicherungDeckt vor allemTypisch für
BetriebshaftpflichtPersonen- und Sachschäden und ihre FolgenHandel, Handwerk, Gastronomie, Dienstleister
BerufshaftpflichtFehler in der Berufsausübung, oft gesetzlich vorgeschriebenÄrzte, Anwälte, Steuerberater, Architekten
VermögensschadenhaftpflichtReine Vermögensschäden ohne Personen- oder SachschadenBerater, Agenturen, IT, Geschäftsführer

Viele Versicherer bieten für Dienstleister Kombitarife an, die Betriebs- und Vermögensschadenhaftpflicht in einem Vertrag abdecken. Für die persönliche Haftung als Geschäftsführer einer GmbH gibt es außerdem die D&O-Versicherung.

Wann solltest du sie abschließen?

Am besten ab dem ersten Tag deiner Tätigkeit, also mit dem ersten Auftrag oder der Gewerbeanmeldung. Bei einer GmbH kann das schon vor dem Eintrag ins Handelsregister sein, wenn die Gesellschaft in Gründung bereits arbeitet. Der Schutz gilt erst ab Vertragsbeginn: Schäden, die vorher entstanden sind, zahlt kein Versicherer nachträglich.

Die meisten Verträge laufen ein Jahr und verlängern sich automatisch. Einige, vor allem digitale Anbieter, bieten auch tägliche Kündbarkeit an, falls dein Geschäft sich schnell verändert.

Du gründest gerade?

Wir helfen dir bei Gründung, Gewerbeanmeldung und Buchhaltung. Welche Versicherung du brauchst, klärst du am besten mit einem Versicherungsmakler oder Versicherungsberater.

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Häufige Fragen zur Betriebshaftpflicht

Ist die Betriebshaftpflicht Pflicht?

Nein, nur für wenige Gewerbe wie das Bewachungsgewerbe oder Schausteller. Anwälte, Steuerberater, Versicherungsvermittler und WEG-Verwalter brauchen eine Berufshaftpflicht. Für die meisten Betriebe ist sie freiwillig, aber oft Voraussetzung für Mietverträge und Aufträge.

Was kostet eine Betriebshaftpflicht?

Für kleine Büro- und Onlinebetriebe oft ab ca. 60 bis 100 € im Jahr. Im Handwerk sind je nach Gewerk etwa 150 bis über 1.000 € üblich, am Bau oft mehr. Entscheidend sind Branche, Umsatz, Mitarbeiter und Deckungssumme.

Welche Deckungssumme ist sinnvoll?

Als Untergrenze gelten meist 3 Mio. € pauschal für Personen- und Sachschäden, viele Tarife bieten 5 Mio. € als Standard. Im Handwerk, Bau und in der Gastronomie sind 5 bis 10 Mio. € üblich.

Reicht meine private Haftpflicht?

In der Regel nicht. Die private Haftpflicht schließt berufliche und gewerbliche Tätigkeiten aus. Manche Tarife decken ein kleines Nebengewerbe bis zu einer Umsatzgrenze mit, prüf das in deinen Bedingungen. Für einen echten Betrieb brauchst du eine Betriebshaftpflicht.

Brauche ich als GmbH eine Betriebshaftpflicht?

Ja. Die GmbH oder UG haftet mit ihrem Vermögen, und ein größerer Personenschaden kann sie in die Insolvenz treiben. Verursachst du selbst einen Schaden, haftest du auch persönlich. Versicherungsnehmerin ist die GmbH oder UG selbst, du als Geschäftsführer und deine Mitarbeiter sind in der Regel mitversichert.

Kann ich die Beiträge von der Steuer absetzen?

Ja, als Betriebsausgabe. Umsatzsteuer ist im Beitrag nicht enthalten, sondern 19 % Versicherungsteuer, die du nicht als Vorsteuer abziehen kannst.

Was ist der Unterschied zur Berufshaftpflicht?

Die Betriebshaftpflicht deckt Personen- und Sachschäden und ihre Folgen. Die Berufshaftpflicht deckt Fehler bei der Berufsausübung freier Berufe und ist dort meist Pflicht. Bei Anwälten und Steuerberatern geht es vor allem um reine Vermögensschäden, bei Ärzten um Personenschäden.

Wie lange läuft ein Vertrag?

Meist ein Jahr mit automatischer Verlängerung, kündbar je nach Vertrag ein bis drei Monate vor Ablauf. Einige, vor allem digitale Anbieter, bieten tägliche oder monatliche Kündbarkeit an.