Sauberkeit im Büro – von Anfang an mitgedacht

aktualisiert am 24. Januar 2018 6 Minuten zu lesen
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Auch wenn es banal klingt, sollten Sie ein ganz bestimmtes Problem am besten gleich zum Start Ihres Unternehmens angehen: die Sauberkeit im Büro. Warum dieses scheinbar weniger relevante Thema schnell große Wellen schlagen kann, verrät folgender Beitrag.

 

Der Businessplan ist geschrieben, das Gewerbe angemeldet und die neuen Büroräume bezogen. Auch die ersten Mitarbeiter sind angestellt und mit der eigenen Firma kann es nun endlich losgehen. Nun gibt es aber noch eine Sache, die am besten direkt von Beginn an mit bedacht wird, bevor es die ersten Probleme gibt: Die Sauberkeit im Büro.

 

Das Büro als Visitenkarte

Es sollte jedem klar sein, dass das Büro natürlich auch als Visitenkarte zu sehen ist. Gerade, wenn Kundenbesuche zu erwarten sind, kann auf Sauberkeit natürlich nicht verzichtet werden, ganz unabhängig von der Einschätzung der Mitarbeiter. Niemand wird ein Unternehmen als vertrauenswürdig einstufen, wenn die Büroräume unordentlich oder gar verdreckt sind. In diesem Zusammenhang sollte vor allem in Meetingräumen und der Toilette auf Sauberkeit geachtet werden.

 

Wer sich wohlfühlt, ist produktiver

Motivierte Mitarbeiter sind ein wichtiger Erfolgsfaktor für ein Unternehmen. Inzwischen erkennen das immer mehr Chefs und lassen sich einiges einfallen, um ihre Angestellten bei Laune zu halten. Von Firmenevents über Lob und Anerkennung bis hin zu kostenlosem Obst wird Mitarbeitern heutzutage vieles geboten. Das ist zwar alles richtig und wichtig, jedoch gibt es in vielen Büros immer wieder ein Thema, auf welches in diesem Zusammenhang viel zu wenig wert gelegt wird – nämlich wie sehr sich unsere Produktivität verändert, wenn wir uns wohlfühlen.

Es gibt viele Strategien, das Wohlbefinden zu fördern. Eine davon ist, eine Arbeitsumgebung zu schaffen, die Menschen als angenehm empfinden. Hierzu zählt neben ordentlichen Lichtverhältnissen, ein paar Grünpflanzen und einer nicht zu sterilen Einrichtung eben auch die Sauberkeit. Nun ist das Empfinden darüber, was sauber ist und was nicht, sehr subjektiv. Allerdings fühlen sich Menschen, die bei diesem Thema etwas großzügiger sind, in einem sauberen Büro nicht unwohl. Menschen, die es gern sauber mögen widerum, empfinden eine verdreckte Umgebung sehr wohl als unangenehm. Damit sich also alle wohlfühlen, sollte eine Grundsauberkeit daher immer gewährleistet sein.

Diese hat im Übrigen einen weiteren Vorteil: Wird regelmäßig geputzt, haben Keime und Bakterien weniger Chancen, sich im Büro zu verbreiten. Denn ein Büro kann sehr schnell ein Sammelbecken für Krankheitserreger werden – ob an Türklinken, Tastatur oder den Knöpfen an der Kaffeemaschine – und so mehrere Mitarbeiter außer Gefecht setzen. Also auch um gerade zur Erkältungszeit den Krankenstand möglichst niedrig zu halten, ist eine regelmäßige Reinigung der Büroräume sinnvoll.

 

Streitereien über Sauberkeit vergeudet Zeit und sorgt für ein schlechtes Betriebsklima

Nicht nur das Wohlbefinden der Mitarbeiter kann leiden, wenn das Büro dreckig ist. Auch das Betriebsklima kann sich nachhaltig negativ verändern, wenn Kollegen ständig über dreckige Kaffeetassen und alte Essenreste im Kühlschrank streiten. Auch dieser Kleinkrieg beeinflusst die Produktivität und Motivation der Mitarbeiter. So wird Zeit mit Streit vergeudet und die Zusammenarbeit erschwert. Das sollte ein guter Chef möglichst verhindern,am besten durch klare Anweisungen und Regeln, an die sich jeder zu halten hat.

 

Von Anfang an klare Strukturen schaffen

Am einfachsten ist eine „Sauberkeits-Strategie“ dann durchzusetzen, wenn sie von Anfang an kommuniziert wird. Wie die Sauberkeit im Büro dabei im Einzelnen organisiert wird, muss individuell entschieden werden, da diese Entscheidung von verschiedenen Faktoren abhängig ist – vor allem davon, wie viele Mitarbeiter miteinander auskommen müssen und ob im Büro Kunden empfangen werden. Eine Möglichkeit der Organisation ist die Aufstellung von Putzplänen und Regeln für die Nutzung von Kühlschränken und dem Geschirrspüler. Allerdings wird dies ab einer gewissen Unternehmensgröße uneffektiv und unübersichtlich. Zudem wird es Mitarbeiter wenig motivieren, während der Arbeitszeit Zeit für die Büroreinigung freizuschaufeln. War der vorhergehende Kollege auf dem Putzplan eventuell nachlässig, kann es wiederum zu Streitereien kommen.

Grundsätzlich ist es ratsam, einen externen Dienstleister mit diesen Aufgaben zu betrauen. Natürlich haben die Mitarbeiter auch dann weiterhin eine Verantwortung für die Sauberkeit im Büro – gerade tagsüber ist die Ordnung in der Büroküche immer noch Sache der Mitarbeiter. Allerdings kann die die Reinigung von Büros, Toiletten und Konferenzräumen an eine Reinigungsfirma wie diese oder auch ähnliche übergeben werden. So ist das Büro immer sauber, Krankheitserreger werden regelmäßig beseitigt und niemand muss mehr Angst davor haben, wenn Kundenbesuch angekündigt wird.

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