Die steuerliche Betriebsprüfung kann jeden Unternehmer treffen

aktualisiert am 25. Juli 2018 4 Minuten zu lesen
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Das Damoklesschwert der steuerlichen Betriebsprüfung hängt im Prinzip über jedem Unternehmer. Steuerberaterin Petra Kreuzer, Geschäftsführerin der BSG Treuhand GmbH Steuerberatungsgesellschaft, räumt mit dem weit verbreiteten Irrtum auf, dass kleine Firmen keine Angst zu haben bräuchten. Mit dem Argument “Bei uns ist nichts zu holen” ist die Steuerprüfung nämlich nicht so einfach vom Tisch.

Staat profitiert von Mehreinnahmen

Eine steuerliche Betriebsprüfung kann jeden Unternehmer, Freiberufler und auch Privatpersonen mit besonderen Einkünften treffen. Für die Finanzverwaltung zählt jeder Euro! Die Zeitschrift impulse schreibt, dass der Staat zuletzt 2015 bei Betriebsprüfungen von Unternehmen 17 Milliarden Euro kassierte. Die Daten stammen aus dem Monatsbericht des Bundesfinanzministeriums. Insgesamt wurden 2015 insgesamt 190.000 Betriebe unter die Lupe genommen, darunter auch kleinere Firmen.

 

Konkrete Anhaltspunkte lösen Prüfung aus

Der normale Prüfungsturnus richtet sich in der Regel nach der Größe des Betriebs. „Bei Klein- und Kleinstbetrieben erfolgt eine Prüfung beinahe ausschließlich aufgrund konkreter Anhaltspunkte in den Steuererklärungen, stellt Katrin Rolof von der Industrie- und Handelskammer Hannover in der Praxis häufig fest. Die langjährige Erfahrung lehrt Steuerberater, dass es in der Praxis oft Tipps der betrogenen Ehefrau, der enttäuschten Geliebten oder der Hinweis eines gekündigten Mitarbeiters sind, die die Steuerprüfer auf den Plan rufen. Seltener, dafür für den Staat lukrativer, sind die Auswertungen der legendären Steuersünder-CDs aus der Schweiz. In gewissen Branchen und im Fall von Auffälligkeiten bei der maschinellen Auswertung von Abschlussdaten muss man ebenfalls mit dem Abschlussprüfer in naher Zukunft rechnen.

 

Steuerberater verhandelt bei Betriebsprüfung auf Augenhöhe

Die Betriebsprüfung geht mit der Schlussbesprechung in der Regel in ihre wichtigste Phase. Der Prüfer gibt dann den Beteiligten die Möglichkeit, Stellung zu Beanstandungen zu nehmen. Nur ein Steuerberater, der sich den Betrieb vor Ort sehr gut angeschaut und extrem tief in die Akten eingearbeitet hat, kann aus dem Stegreif erfolgreich parieren. Erfahrene Steuerberater scheuen die Konfrontation mit den Finanzbehörden nicht. Ziel des Steuerberaters muss es sein, dem Betroffenen in der Schlussbesprechung den Rücken frei zu halten.

 

Praktisches Beispiel aus der Tätigkeit von StB Petra Kreuzer

Ist die Argumentation des Steuerberaters für den Prüfer nachvollziehbar, kann sich das Blatt noch wenden. R.N., Betreiberin eines Papier- und Zeitschriftenladens, berichtet: Dank des Verhandlungsgeschicks und der überzeugenden Fachkenntnisse von Petra Kreuzer und ihrem Team konnte eine bei mir durchgeführte Betriebsprüfung ohne jedes Ergebnis für den Fiskus erfolgreich abgeschlossen werden.

Die Steuerlast zu optimieren, muss damit auch bei einer Betriebsprüfung oberstes Ziel des Steuerberaters sein.
BSG Treuhand GmbH Steuerberatungsgesellschaft, bsg-treuhand.de

 

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