Der Gründercoach – firma.de-Partnerin Annette Riedel über Ihren Anspruch an die Existenzgründer Beratung

aktualisiert am 24. Januar 2018 5 Minuten zu lesen
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Die Begleitung durch Existenzgründerberater ist eine sehr erfolgreiche und erprobte Möglichkeit, um Geschäftsideen von Gründern, die in den Startlöchern stehen, zum Durchbruch zu verhelfen. Doch wie finden Gründer den passenden Berater zu ihrer Idee? Welche Ansprüche dürfen Gründer haben, wenn Sie Hilfe beim „Unternehmer werden“ benötigen?

Den größten Teil meiner Arbeit macht das 1:1-Coaching aus, das hat für mich eine besondere Bedeutung! Das Engagement darüber hinaus in der Gründerszene hängt mit meiner Vision zusammen. Wir brauchen Lösungen für Menschen, die sich verändern und in ihre Berufung kommen wollen oder mittelfristig selbstständig werden wollen. Dieser Trend ist schon lange da und wird sich weiter verstärken. Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Modelle funktionieren nicht für alle Menschen. Im Übrigen suchen auch Unternehmen neue Modelle. In meinen Coachings geht es nicht nur um spektakuläre Gründungen, sondern oft um eine Gründung als Einzelunternehmer/in, um die eigene Existenz aufzubauen und damit auch wieder Arbeit zu haben. Die Menschen in Deutschland sind in den letzten Jahren darauf getrimmt worden, Bewerbungen zu schreiben. Wir brauchen angehende Gründer und Unternehmer, die Businesspläne schreiben können und das in die Tat umsetzen.

 

Die Wichtigkeit des richtigen Beraters

Daher ist es wichtig, dass dem Gründer/der Gründerin ein professioneller Berater/Beraterin fachkundig zur Seite steht. Schon allein, um von den vielen Möglichkeiten zu erfahren, die Gründer und Gründerinnen hier in Deutschland zur Verfügung stehen. Viele Dinge greifen vor der Gründung, andere in der Zeit danach.

Wichtig ist eine Beratung auch, wenn Investitionen für die Gründung anstehen. Ich empfehle besonders, die Gründerpersönlichkeit und die Geschäftsidee in den Beratungen zu prüfen, um einen Businessplan zu erstellen, der eine Tragfähigkeit des Unternehmens auch erreicht. Viele Gründer und Gründerinnen überschätzen, was in einem Jahr zu erreichen ist, meistens unterschätzen sie jedoch, was in zehn Jahren machbar ist, mit Konsequenz und Fleiß.

Bei der Auswahl eines Coachs empfehle ich jedem interessierten angehenden Gründer, um ein kostenfreies Erstgespräch zu bitten und dafür Fragen vorzubereiten, die sie stellen, um sich ein Bild vom Berater und dessen Kompetenz zu machen. Dann empfehle ich, Erstgespräche bei zwei oder drei Beratern zu machen – ähnlich wie beim Casting. Außerdem ist für Gründer und Gründerinnen oft sehr sinnvoll, Empfehlungen nachzugehen.

Auf jeden Fall sollte die Chemie, der sogenannte Nasenfaktor, zwischen Gründer und Berater stimmen. Wenn ich mir eine Beratung oder einen Coach suche, dann schaue ich nach Menschen, die da sind wo ich hin will – erfolgreiche Unternehmer. Das hat sich bewährt. Ich schaue mir also die Gründerpersönlichkeit, das Image, die unternehmerische Tätigkeit und dessen „Früchte“ an. Referenzen sind manchmal nicht aussagekräftig genug. Ansonsten kann auch die Recherche im Internet schon weiterhelfen, um Spezialisierungen von Gründer-Beratern oder Coaches herauszufinden.

 

Qualität, Professionalität und Ethik

Das braucht zwar Zeit. Jedoch ist eine zielführende Beratung ein unschätzbares Gut für Gründer und Unternehmer. Schon in der Auftragsklärung werden die Ziele gesteckt. Gründer/-innen haben unterschiedliche Herausforderungen zu lösen, manche Gründer benötigen ein Akquisekonzept, wie sie Kunden finden und binden können. Andere brauchen ein Marketingkonzept, um ein Alleinstellungsmerkmal zu finden und andere wieder brauchen Methoden, um die vielen Rollen einer Unternehmerpersönlichkeit unter einen Hut zu bekommen. Durch das Förderinstrument Gründercoaching Deutschland gestaltet sich die Ressource Geld fürs Coaching machbar.

Mir persönlich als Gründer-Beraterin geht es im Coaching um Qualität, Professionalität und Ethik. Regelmäßige Weiterbildungen und die Bereitschaft, sich persönlich zu entwickeln sind für einen Gründer-Berater sehr empfehlenswert. Sinnvoll sind auch Mitgliedschaften in Organisationen oder Verbänden, die den eigenen Qualitätswert und das Potenzial steigern. Seit 2012 bin ich Mitglied bei der International Coach Federation – der größten internationalen Vereinigung professioneller Coaches. In diesem Coachingverband sind elf Kernkompetenzen sowie ein Ethikkodex eine wichtige Basis für das Gründercoaching. Jedes Mitglied unterschreibt diese Standards.

Wir sehen uns als Qualitätsmarke für Coaching, speziell im deutschen Markt, wo es eine verwirrende Vielzahl von Coaches, Ausbildungen und Zertifizierungen gibt. Hier braucht es aus unserer Sicht eindeutige Richtlinien, um zu erkennen, was ein guter bzw. professioneller Coach ist.

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