Existenzgründung in Haldensleben: Individuelle Lösungen für ausgereiftes Grafik- und Webdesign

aktualisiert am 25. Januar 2018 7 Minuten zu lesen
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Der Existenzgründer Mirko Höpfner schied 1999 einem Impuls folgend auf eigenen Wunsch aus dem Angestelltenverhältnis aus.

Ein kreativer Kopf mit hohen Ansprüchen suchte Freiheit und hoffte sie in einem anderen Unternehmen zu finden. Nach mehr als 40 Bewerbungen gab er dieses Vorhaben auf und entschloss sich, etwas ganz Neues zu beginnen.

 

Wer und Was:

Mirko Höpfner warf 1999 das Handtuch in seinem Unternehmen und schied auf eigenen Wunsch aus. Zu der Zeit hoffte er noch, dass er seine Vorstellungen von kreativer und schöpferischer Arbeit in einem anderen Unternehmen besser verwirklichen könnte. Doch nach mehr als 40 erfolglosen Bewerbungen gab er dieses Vorhaben auf und entschloss sich, etwas ganz Neues und eigenes zu beginnen.

 

Ausgangslage:

Mirko Höpfner hatte ein Faible für Grafik und Design. Deshalb setzte er sich zunächst auf die Schulbank und erlernte das Handwerk, um hoffentlich später einmal mit kreativer Gestaltung sein Geld verdienen zu können. 2005 wagte er dann den Schritt in die Selbstständigkeit und eröffnete seine „Agentur Randidee“. Die Arbeit machte Spaß, seine Kreativität und Qualität wurde geschätzt, immer mehr Aufträge trudelten ein – doch leider wenig Geld. Als sogenannter „Aufstocker“ traf Mirko Höpfner im Rahmen eines geförderten Projektes auf den Unternehmensberater Dr. Thomas Schulze, firma.de-Berater in der Region Magdeburg.

Gemeinsam prüften sie, wie das Unternehmen tragfähig sein könnte und woran es lag, dass Mirko Höpfner trotz hochwertiger Arbeit „rund um die Uhr“ und guter Auftragslage nicht auf sein Geld kam.

 

Existenzgründungs-Beratungsprozess:

Wie auch bei seinen Kunden und Interessenten gelang es Mirko Höpfner schnell, seinen Gründerberater für seine Arbeiten zu begeistern. Da musste doch also etwas zu machen sein, dass so ein kreativer und fleißiger Selbstständiger von seiner Arbeit wenigstens leben konnte.
Zunächst wurden gemeinsam die Stärken und Schwächen ausgelotet. Trotz der einsetzenden Wirtschafts- und Finanzkrise hatte Mirko Höpfner einen Auftragsvorlauf. Jedoch stellte sich heraus: die Kalkulation stimmt nicht und aufgrund der technischen Ausstattung waren ineffiziente, weil zeitfressende, Arbeitsprozesse kaum zu vermeiden.

Deshalb wurde als erstes neu kalkuliert. Diese Arbeiten eines kreativen Kopfes waren einfach mehr Geld wert. Zugleich waren neue Möglichkeiten im Marketing zu erschließen, um die Leistungen auch zu höheren Preisen als bisher zu verkaufen.

Für eine höhere Rentabilität bedurfte es schließlich auch einiger Investitionen. Mit leistungsfähigerer Technik könnte er besser und schneller arbeiten und damit den Zeitaufwand senken. Zwar gab es theoretisch dafür auch Fördermittel aus Programmen der Arbeitsagentur. Doch der Aufwand zu Bewilligung erwies sich als zu hoch. Nach rund einem halben Jahr gab Mirko Höpfner den Kampf mit der Arbeitsagentur um Fördermittel auf. Auch so war es ihm schon gelungen mehr Umsatz als im Vorjahr zu erreichen. Schließlich entwickelten sich seine Einnahmen so gut, dass er sogar bereits einen Teil der erhaltenen Hilfen zum Lebensunterhalt zurückzahlen konnte.

 

Erreichte Ergebnisse:

Heute blickt Mirko Höpfner optimistisch in die Zukunft. Die Auftragslage ist gut. Die selbstständige Tätigkeit ist tragfähig. Zwar würde er sich wünschen, etwas weniger arbeiten zu können, doch anderseits ist er ein kreativer und überaus engagierter Mensch mit sehr hohen Ansprüchen an die eigene Arbeit. Deshalb verzichtet er lieber auf Mitarbeiter, bei denen das Geld im Vordergrund steht und nicht die Leistung. Freilich um den Preis, eben selbst mehr arbeiten zu müssen.

Doch der Lohn sind zufriedene Kunden und Empfehlungen. Gern empfiehlt auch sein früherer Gründercoach, firma.de-Berater Dr. Thomas Schulze, Mirko Höpfner weiter.

 

Das sagt Mirko Höpfner über die Arbeit mit firma.de-Berater Dr. Thomas Schulze:

„Die Zeit und gemeinsamen Sitzungen mit Herr Dr. Schulze empfand ich als sehr angenehm und vertraulich. Ideen und Visionen wurden nicht belächelt, sondern ernst genommen und professionell analysiert und besprochen. Es wurden Ansätze vermittelt, über die man selber wahrscheinlich nie nachgedacht hätte. Warum auch, man hatte ja sein Ziel vor Augen. Aber es gibt ja bekanntlich mehr. Viele dieser Wege wie richtige Kalkulation, Zeitmanagement oder auch Argumentation beim Kunden wurden im Detail erörtert und bei bereits existierenden Kunden umgesetzt.
Jetzt nach Abschluss der Gespräche gehe ich mit gutem Gefühl einen Schritt weiter. Hier bewahrheitet sich einmal öfter der Grundsatz. Jeder in seinem Metier. Grafiker erstellen Grafik. Berater beraten – Man(n) kann nicht alles können und das ist auch gut so. Vielen Dank für Ihre freundliche Unterstützung und Hilfe.“

 

Mirko Höpfners Tipp für andere Existenzgründer:

  • frühzeitig die eigenen Vorstellungen vom Gründungsvorhaben mit Experten austauschen
  • offen sein für Kritik und wenn nötig immer wieder Neues probieren
  • sich dadurch Sicherheit holen, dass Ziel und Weg richtig sind
  • sich mit hoher Qualität und klarer Positionierung dem Wettbewerb stellen
  • sich seiner Stärken und Schwächen bewusst sein. Es bringt nichts Aufträge aus falschem Stolz oder gutem Eindruck anzunehmen, von denen man keine Ahnung hat. Das kostet unnötig viel Zeit und Geld, was an anderer Stelle besser aufgehoben ist
  • Ein gutes Coaching fördert die eigene unverwechselbare Positionierung

 

Autor: Dr. Thomas Schulze

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