Employee Branding: 5 Tipps für zufriedenere Mitarbeiter

aktualisiert am 31. Mai 2021 7 Minuten zu lesen
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Was genau kann ich als Arbeitgeber tun, um meine Mitarbeiter zu motivieren? Hier erhalten Sie 5 konkrete Tipps für mehr Zufriedenheit am Arbeitsplatz.

Es ist allgemein bekannt, dass zufriedene Mitarbeiter ein größeres Engagement zeigen und infolgedessen auch produktiver sind. Krankheitsausfälle verringern sich, werden beispielsweise flexible Arbeitszeiten oder die Möglichkeit zum Arbeiten im Homeoffice geboten. Zudem spielt eine freundliche, gesunde Arbeitsumgebung eine große Rolle. Sie trägt zum Wohlbefinden der Angestellten bei. Betriebe verzeichnen bessere Ergebnisse mit höherer Effizienz, das Unternehmen als Marke gewinnt an Attraktivität.

 

Tipp 1: Umweltfreundliche Mobilität fördern

Dass Arbeitgeber ihren Angestellten ein Firmenauto zur Verfügung stellen, ist in vielen Unternehmen mittlerweile Standard. Immer beliebter wird aber auch die umweltfreundliche Alternative, ein Fahrrad oder E-Bike für die Mitarbeiter zu organisieren. Eine interessante Lösung bietet beispielsweise fahrrad.de mit dem Bikeleasing. Für Unternehmen mit über 200 Beschäftigten stehen auch maßgeschneiderte Leasing-Angebote bereit. Angestellte profitieren dabei von der Nutzung eines günstigen, hochwertigen Fahrrades oder E-Bikes, das selbstverständlich auch uneingeschränkt privat verfügbar ist.

Der Arbeitgeber steigert die Mitarbeiterzufriedenheit und im gleichen Atemzug verringert sich die Fluktuation. Es gibt einige Menschen, die zwar gerne Radfahren, jedoch bisher die Ausgabe dafür gescheut haben. Erhalten sie über die Firma ein kostengünstiges, erstklassiges Leasing-Zweirad, wird es in der Regel auch genutzt. Zweifellos ist Fahrradfahren gesund und hält fit. Die Mitarbeiter werden zu mehr Bewegung motiviert, egal, ob sie zur Arbeit radeln oder Ausflüge in der Freizeit unternehmen. Sie erhalten einen Ausgleich zum Beruf und sind weniger anfällig für Krankheiten.

 

Tipp 2: Verschiedene Wohlfühlmaßnahmen

Sowohl am Arbeitsplatz als auch in der Freizeit können Arbeitgeber für zahlreiche Wohlfühlmaßnahmen sorgen. Vieles erfordert nur wenig bis überhaupt keinen Aufwand und geringe Investitionen:

  • Gewährung von Urlaubstagen über den Mindestanspruch hinaus
  • Problemlose Freistellung für Weiter- und Fortbildung (Schulungen, Seminare, Coachings)
  • Fitnessstudio im Firmengebäude/Vergünstige Mitgliedschaften in Sportcenter außer Haus
  • Regelmäßige Betriebsausflüge
  • Auswahl an kostenlosen Getränken (Kaffee, Tee,Wasser, Sekt/Champagner bei besonderen Anlässen )
  • Körbe mit frischem Obst bereitstellen
  • Für Pausenbeschäftigung sorgen (Basketballkörbe im Außenbereich, Spielautomat, Kickertisch etc.)

Es empfiehlt sich, den Arbeitnehmern ein breit gefächertes Angebot zu offerieren, denn jeder Mensch ist individuell und benötigt infolgedessen etwas anderes, damit er Zufriedenheit im Job empfindet.

 

Tipp 3: Intensive Unterstützung der Work-Life-Balance

Unternehmen machen häufig den Fehler, sich allein auf den Arbeitsplatz zu konzentrieren. Sie gestalten ihn aufwendig und sorgen für Wohlfühlmaßnahmen vor Ort. Wichtig ist allerdings auch, die Work-Life-Balance ihrer Mitarbeiter zu unterstützen. Jeder hat gewisse Verpflichtungen sowie bestimmte Interessen, die den Alltag neben dem Job prägen. Die Unternehmensführung muss akzeptieren lernen, dass gleichfalls für private Dinge der jeweils notwendige Freiraum gewährt werden sollte. Dies kann in Form einer flexiblen Arbeitszeitregelung, darunter Telearbeit oder Gleitzeit, geschehen – wann immer es möglich ist.

Damit helfen Arbeitgeber ihren Beschäftigten, eine ausgeglichene Work-Life-Balance zu finden. Stehen Mitarbeiter ständig unter Stress, wirkt sich dieser äußerst negativ auf die Zufriedenheit am Arbeitsplatz und effizientes Arbeiten aus. Auch im Betrieb lässt sich übermäßige Belastung leicht vermeiden. Vorgesetzte sollten darauf achten, dass die Pausen eingehalten werden und im Zweifelsfall dazu animieren. Bestenfalls gehen sie mit gutem Beispiel voran und sorgen außerdem dafür, dass gemeinschaftlich ein zweites Frühstück oder das Mittagessen genossen wird.

 

Tipp 4: Wertschätzung zum Ausdruck bringen

Dass alle Mitarbeiter Wertschätzung erfahren, ist das A und O für das Wohlfühlen sowie die Zufriedenheit am Arbeitsplatz. Dadurch können sie einfacher schwierige Aufgaben und größere Anspannung bewältigen. Darüber hinaus entsteht automatisch eine angenehme Atmosphäre im Unternehmen. Es gibt unterschiedliche Wege, Wertschätzung zum Ausdruck zu bringen. Dazu gehören:

  • Angemessenes Gehalt, Erhöhung sollte ungefragt auf dem Programm stehen
  • Erfolgsbeteiligung, beispielsweise durch die Zahlung von Boni oder Provisionen
  • Lob aussprechen, wann immer angebracht
  • Des Öfteren für die Leistung oder den Einsatz bedanken
  • Verantwortung übertragen drückt Anerkennung aus
  • Privilegien einräumen (Dienstwagen, Dienstfahrrad, eigenes Büro etc.)

Arbeitgeber sollten daran denken, dass finanzielle Anreize oder andere Formen von Wertschätzung eine schlechte Arbeitsatmosphäre bzw. ständigen Stress nicht ausgleichen können. Sicher sind eine gute Bezahlung attraktive Anreize, sie allein tragen jedoch nicht zu rundum zufriedenen Beschäftigten bei.

 

Tipp 5: Sorgfältige Auswahl neuer Mitarbeiter

Es reicht keinesfalls aus, wenn neue Arbeitnehmer allein nach ihren Qualifikationen ausgewählt werden. Für eine angenehme, alle Beschäftigten zufriedenstellende Arbeitsatmosphäre muss der Neuzugang zum bestehenden Team passen. Handelt es sich um Führungskräfte, sollte nicht nur geprüft werden, ob sie sich in der Position behaupten können, sondern auch auf ihre Qualitäten und Fähigkeiten im Umgang mit anderen Menschen geachtet werden.

Grundsätzlich sollten Arbeitnehmer weder über- noch unterfordert werden. In ersterem Fall entsteht schnell Unzufriedenheit mit der Jobsituation, wobei im Hintergrund die Angst steht, die täglichen Herausforderungen nicht bewältigen zu können – ein Burn-out kann die Folge sein. Ebenso wirkt sich Unterforderung negativ auf die Mitarbeiterzufriedenheit aus. Oftmals führt sie zu Frust, Demotivation beim Arbeiten sowie dem Wunsch nach einem Arbeitsplatzwechsel. Aus diesen Gründen ist es wichtig, Arbeitnehmer ausschließlich in Bereichen einzusetzen, in denen sie die Anforderungen problemlos erfüllen können und gleichzeitig Raum für die Weiterentwicklung besteht.

 

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