Blumenladen eröffnen – So machen Sie sich als Florist selbständig

aktualisiert am 16. Oktober 2019 20 Minuten zu lesen
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Von Beruf aus Menschen Freude machen: Blumen verkaufen ist Ihre Leidenschaft und Sie wollen Ihren eigenen Blumenladen eröffnen? Kreativität, Unternehmergeist und ein Sinn für den besonderen Zusatzservice sind wichtige Voraussetzungen für Ihre erfolgreiche Gründung. Im firma.de-Ratgeber finden Sie alle Tipps und Hinweise für Ihre Selbständigkeit: von der Rechtsformwahl, wichtigen Stationen der Gewerbeanmeldung und Kostenplanung bis hin zu Ihrem individuellen Marketingkonzept.

 

Rosige Aussichten für Ihre Selbständigkeit

orientierung buttonDeutsche lieben Blumen! Die Nettoumsätze der Floristik-Branche steigen konstant. Laut Statista verzeichnete der Einzelhandel mit Blumen, Pflanzen und Saatgut 2015 einen Jahresumsatz von rund 4,8 Milliarden Euro. Wachsende Umsätze sind ein Trend, der bereits seit zehn Jahren anhält.

 

Genehmigungen und Voraussetzungen: Blumenladen eröffnen ohne Hindernisse

Ihre Existenzgründung kann erst so richtig beginnen, wenn Sie grünes Licht vom Gewerbeamt erhalten. An dieser Stelle gibt es allerdings gute Nachrichten: Gründer und Gründerinnen von Blumenläden benötigen keine besonderen Genehmigungen oder Qualifikationen. Trotzdem ist es ratsam, sich genau bei Ihrem zuständigen Gewerbeamt zu erkundigen, da es eventuell Anforderungen an Ihr Ladenlokal gibt.

Berufliche Voraussetzungen für Floristen

Der Beruf des Floristen und der Floristin ist ein IHK-Ausbildungsberuf mit einer regulären Ausbildungsdauer von drei Jahren. Teil einer Floristenausbildung sind die Themengebiete:

  • Einordnung, Pflege und Versorgung von Pflanzen
  • Planung und Gestaltung aller Arten von Pflanzenschmuck
  • Umgang mit Pflanzenschutz- und Düngemitteln nach der Pflanzenschutz-Sachkundeverordnung (PflSchSachkV)
  • Wissen über Umwelt- und Artenschutz
  • Warenbeschaffung, -annahme und -lagerung
  • kaufmännische Grundlagen
  • Marketing
  • Kundenberatung
  • branchenrelevante Rechtsgrundlagen

Aufbauend auf einer Ausbildung gibt es mehrere Karrieremöglichkeiten für Floristen:

  • Geprüfte/r Floristmeister/in (Meisterprüfung)
  • Gestalter/in für Blumenkunst (Weiterbildung)
  • Wirtschafter/in für Floristik (Weiterbildung)

Tipp: Wenn Sie selbst kein ausgebildeter Florist sind, sollten Sie in Erwägung ziehen, mindestens eine floristische Fachkraft anzustellen. Eine Existenzgründung ohne berufliche Vorkenntnisse ist immer riskant. Je professioneller Ihr Werdegang, desto wahrscheinlicher qualifizieren Sie sich gegebenenfalls für Kredite und/oder Fördermittel.

Bauliche Voraussetzungen für Blumenläden

Abhängig von Ihrer zuständigen Behörde und Ihrem Standort, muss Ihr Ladenlokal vor der Öffnung abgenommen werden. Floristen benötigen neben einem Verkaufsraum (mit Schaufenster) zusätzlich ein Warenlager und ein Büro. Sprechen Sie frühzeitig mit allen relevanten Behörden, um spätere Umbaumaßnahmen zu vermeiden.

 

Blumenladen eröffnen als UG, GmbH, GbR oder Einzelunternehmen: Rechtsform wählen

Bevor Sie einen Blumenladen aufmachen, müssen Sie eine geeignete Rechtsform für Ihre Gründung wählen. Die Wahl der Rechtsform ist abhängig von Ihrem geplanten Geschäftsmodell, aber auch von Ihrer Gründungssituation. Viele Blumenläden werden als Einzelunternehmen oder GbR gegründet. Weitere gängige Rechtsformen für selbständige Floristen sind UG (haftungsbeschränkt) und GmbH. Beachten Sie bei der Wahl außerdem, dass sich die einzelnen Rechtsformen auch steuerlich unterscheiden.

Mehr erfahren zu den möglichen Rechtsformen:

Grundsätzlich stehen Ihnen natürlich weitere Rechtsformen zur Verfügung.

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GmbH-Pakete | UG-Pakete | Einzelunternehmen-Pakete | Übersicht Pakete

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Checkliste: Wo melden Sie Ihren Blumenladen an?

Handelsregistereintragung als selbständiger Florist

Das Handelsregister dokumentiert als öffentliches Verzeichnis Einträge über die angemeldeten Kaufleute im Bereich eines zuständigen Registergerichts. Die Unternehmensformen GmbH und UG erfordern eine Eintragung im Handelsregister. Gründen Sie Ihre Blumenladen als Einzelunternehmer, sind Sie nur als eingetragener Kaufmann (e. K.) zur Anmeldung im Handelsregister verpflichtet. Ob Sie Kaufmann/Kauffrau sind oder nicht ist abhängig davon, ob in Ihrem Unternehmen ein „in kaufmännischer Weise eingerichteter Geschäftsbetrieb” vorliegt. Eine freiwillige Eintragung ins Handelsregister ist als Einzelunternehmer in jedem Fall möglich.

Gewerbeamt: Blumenladen als Gewerbe anmelden

Unabhängig von der von Ihnen gewählten Rechtsform müssen Sie sich bei dem für Ihren Firmensitz zuständigen Gewerbeamt anmelden. Wenn Sie Ihren Blumenladen als Einzelunternehmen eröffnen, genügt eine Gewerbeanmeldung.

Nach der Anmeldung beim Gewerbeamt meldet sich das Finanzamt automatisch bei Ihnen zur steuerlichen Erfassung. Sobald Ihre Unterlagen vom Finanzamt gesichtet und geprüft wurden, erhalten Sie Ihre Steuernummer und dürfen Rechnungen ausstellen.

Gewerbeanmeldung Berlin (Formular zum Download)

Gewerbeanmeldung Hamburg (Formular zum Download)

Gewerbeanmeldung München (Formular zum Download)

Gewerbeanmeldung Köln (Formular zum Download)

Gewerbeanmeldung Frankfurt (Formular zum Download)

Mitgliedschaft in der Industrie- und Handelskammer

Die Industrie- und Handelskammer wird wie das Finanzamt vom Gewerbeamt über Ihre Gründung informiert. Der Kontakt wird von Seiten der IHK aufgenommen. Bei der Anmeldung eines Gewerbes ist die Mitgliedschaft in der für Sie zuständigen IHK Pflicht.

Berufsgenossenschaft für Floristen

Berufsgenossenschaften sind die Träger der gesetzlichen Unfallversicherung für Unternehmen und deren Beschäftigte. Bitte melden Sie sich selbständig bei einer Berufsgenossenschaft an. Selbst als Kleinunternehmer ohne Personal sind Sie verpflichtet, sich bei Ihrer relevanten BG anzumelden. Wenn Ihnen unklar sein sollte, bei welcher der zahlreichen BGs Sie sich anmelden müssen, hilft Ihnen die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) unter der Telefonnummer 0800 60 50 40 4 weiter.

Bundesverbände der Floristikbranche

Eine freiwillige Mitgliedschaft in einem relevanten Bundesverband wie zum Beispiel dem Fachverband Deutscher Floristen e. V. ist zu empfehlen. Neben bundesweiten Vereinen gibt es auch zahlreiche regionale Verbände, denen Sie beitreten können. Verbände und Vereine vertreten die Interessen Ihrer Mitglieder gegenüber der Öffentlichkeit, der Wirtschaft und der Politik.

 

Kosten und Finanzierung – Herzstück des Businessplans

Bevor Sie Ausgaben tätigen, sollten Sie einen strukturierten Businessplan erstellen, indem Sie u. a. eine genaue Kostenplanung festhalten. Abhängig von der Größe und dem Personalbedarf Ihres Blumengeschäfts kann diese Planung ganz unterschiedlich aussehen. Unterteilen Sie dabei in Anschaffungskosten und laufende Betriebskosten.

Typische Anschaffungskosten bevor Sie einen Blumenladen eröffnen:

  • Gründungskosten bei Behörden und Ämtern
  • Ausstattungskosten für Ihr Interieur wie Theke, Verkaufstische, Regale, Körbe, Töpfe, Stielputzmaschine, Werkbank, Vasen, Töpfe, Lagerausstattung
  • Evtl. Umbaukosten (z. B. bei Übernahme eines bestehenden Blumenladens)
  • Warenbeschaffung (Pflanzen und andere Handelswaren)
  • Kosten für Equipment wie Werkzeuge, Düngemittel, Steckschaum, Dekomaterialien, Folie, Drahtwaren
  • Website und Werbemaßnahmen
  • Evtl. Anschaffungskosten für Lieferfahrzeug
  • Evtl. Beratungskosten (Steuerberater, Versicherungsberater)
  • Rücklagen zur Sicherung Ihres Lebensunterhalts
  • Rücklagen für unvorhergesehene Ereignisse

Typische laufende Kosten sind:

  • Ladenmiete Ihres Ladenlokals
  • Diverse Versicherungen (z. B. Gewerbe-, Sozial-, Berufshaftpflichtversicherung)
  • Evtl. Lohnkosten Ihrer angestellten Aushilfen, Fachkräfte oder Auszubildenden
  • Laufende Warenkosten
  • Materialkosten
  • Werbekosten
  • IHK-Beitrag
  • Steuern

Ihre Kostenrechnung ist außerdem die Grundlage für Ihre Preiskalkulation und Umsatzprognosen für Ihren Businessplan.

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Finanzierung: Wer kann die Gründung Ihres Blumenladen unterstützen?

Die meisten Gründer sind zunächst auf Fremdkapital angewiesen. Eine gute Geschäftsidee kombiniert mit einem professionellen Businessplan erhöht Ihre Chancen auf Fördermittel deutlich. Neben Banken und Kreditinstituten gibt es noch andere Kapitalgeber:

 

Standort und Wettbewerb: Werden Sie der Florist Nr. 1

Eine gründliche Analyse des Standorts ist untrennbar von einer Wettbewerbsrecherche. Nicht nur Supermärkte wie Aldi und Lidl verkaufen Pflanzen, sondern auch Tankstellen, Wochenmärkte und Baumärkte. Sie sollten Ihre Recherchen deshalb nicht nur auf konkurrierende Blumenfachgeschäfte konzentrieren, sondern auf den gesamten Einzelhandel, der floristische Waren im Sortiment hat.

Diese Leitfragen können Ihnen bei einer ersten Recherche helfen:

  • Wie groß ist Ihr Einzugsbereich potentieller Kunden?
  • Wie viele andere Blumenläden/ konkurrierende Einzelhändler gibt es in Ihrem Einzugsbereich?
  • Wo haben sich Ihre Konkurrenten niedergelassen?
  • Welche Pflanzen und andere Waren bieten Ihre Wettbewerber an?
  • Welche Zusatzleistungen (Eventfloristik, Hochzeitsfloristik, Trauerfloristik) bieten Ihre Konkurrenten an?
  • Wie viel Personal beschäftigen Ihre Konkurrenten jeweils?

Recherchieren Sie gründlich und nutzen Sie den Wettbewerb vor Ort als Basis für die Suche nach einem geeigneten Ladenlokal.

“Schnell noch einen Strauß kaufen” – Nähe zum Einzelhandel

Ihr Standort sollte natürlich gut sichtbar sein für Laufkundschaft: Einkaufsstraßen, Einkaufszentren, nahe typischer Pendlerstrecken, und Industriegebiete, in denen der Einzelhandel viele Kunden anlockt, sind ideale Standorte für Ihr Blumengeschäft. Krankenhäuser und große Friedhöfe sind auch dankbare Nachbarn für Ihre Neueröffnung.

Die gute Nachricht ist, dass Sie die Konkurrenz nicht verdrängen müssen, um an einem vorteilhaften Standort erfolgreich zu sein. Mehrere Blumenläden können koexistieren, wenn die Nachfrage groß genug ist. Professionelle Marktanalysen können Sie im Zweifelsfall von Marktforschungsunternehmen erstellen lassen.

Florist des Vertrauens: Kundenberatung ist König

Vielleicht fragen Sie sich, wie Sie sich gegen etablierte Wettbewerber und Discounter-Blumen durchsetzen sollen. Wer ohnehin einen Blumenstrauß der niedrigsten Preiskategorie sucht, wird vermutlich nicht in Ihren Laden kommen. Sie müssen also mit Warenqualität und Fachkompetenz überzeugen. Vermutlich kennt jeder einen guten Floristen, den er oder sie ohne Bedenken weiterempfehlen kann. Werden Sie genau dieser Florist! Eine gute Beratung zur Zusammenstellung eines Gestecks, ein Expertentipp zur Düngung und Frische: Diese Zusatzleistungen kosten Sie nichts, aber können Ihnen auf lange Sicht helfen, Kunden zu binden und weiterempfohlen zu werden.

 

Blumen mit Extra: Marktnische finden

Blumensträuße, Rosen und Gestecke verkaufen alle Blumengeschäfte. Kreative Ideen sind gefragt, wenn Sie sich bewusst unterscheiden wollen. Wenn Sie einen neuen Blumenladen gründen, sollten Sie sich ein individuelles, frisches Konzept ausdenken. Orientiert an Ihren Stärken und im besten Fall abseits des Wettbewerbs sollten Sie ein Alleinstellungsmerkmal entwickeln.

  • Führen Sie eine besonders große Auswahl einer Schnittblumen- oder Grünpflanzenart?
  • Bieten Sie besondere Extras für romantische Gelegenheiten und Hochzeiten?
  • Sind Sie der Experte für Grabbepflanzung und Trauerkränze?
  • Beraten Sie Hobbygärtner zum Thema Terrasse und Balkon?
  • Sind Sie ein Fair Trade-Blumenladen?

Ihre individuelle Geschäftsidee und Ihr Warensortiment sind direkt miteinander verknüpft. Eine eigene Nische können Sie auch durch andere Handelswaren (sogenannte Non-Flower-Artikel) entwickeln. Voraussichtlich werden Sie einen großen Anteil Ihres Umsatzes mit dem Verkauf zusätzlicher Waren wie Karten, Deko-Artikel, Übertöpfe und diverse Geschenkartikeln erwirtschaften.

Machen Sie Ihre Nische deutlich: In Ihrem Firmennamen, im Logo, im Schaufenster, in Ihren Werbeaktivitäten sollte Ihr Konzept erkennbar sein. So machen Sie sich schnell einen Ruf als Expertengeschäft in Ihrer Stadt.

 

Marketingmaßnahmen für Ihr Blumengeschäft

Blumen sind eine emotionale Ware, denn man kauft sie meistens, um die großen Gefühle des Alltags auszudrücken: Dankbarkeit, Liebe, Freude und Trauer. Ihr Marketing sollte deshalb auch emotional, positiv, aber keinesfalls kitschig sein.

Wenn Sie Ihre Werbemaßnahmen vor der Gründung planen, sollten zwei Ausgaben im Vordergrund stehen: eine professionelle Website und die traditionelle Bewerbung Ihrer Neueröffnung.

Eine Website für Ihr Blumengeschäft ist unverzichtbar

Was würden Sie tun, wenn Sie einen Floristen in Ihrer Nähe suchen? Vermutlich würden Sie eine schnelle Google-Suche vornehmen, die ersten drei Ergebnisse vergleichen, die Entfernung und die Bewertung in Betracht ziehen und dann entscheiden. Damit Sie die Chance haben, genau diese Neukunden für sich zu gewinnen, müssen Sie online gehen. Eine helle, ansprechende Internetpräsenz sollte Ihre Dienstleistungen transparent abbilden und Ihre Nische betonen. Ihre

Aktionen, Öffnungszeiten und Kontaktdaten sollten schon auf der Startseite ersichtlich sein. Hochauflösende Bilder runden den seriösen Eindruck ab. Entscheiden Sie sich zusätzlich für eine professionelle Suchmaschinenoptimierung, sind Sie perfekt ausgerichtet auf Neukunden, die das Internet nutzen.

Tipp: Tragen Sie Ihren Geschäftssitz bei Google Maps und Gelbe Seiten kostenlos ein. Registrieren Sie sich bei Branchen-Suchmaschinen wie regionsflorist.de.

Blumen schenken: Jeder Tag ist ein besonderer Anlass

Niemand muss Ihnen verraten, dass die Tage vor Muttertag, Valentinstag, Allerheiligen, weißer Sonntag und anderen Feiertagen umsatzstarke Daten für jeden Floristen sind. Die restlichen Tage im Jahr sind die, die viele Chancen offen lassen: Kreative Ideen und Inspiration für einzigartige Marketing-Aktionen finden Sie zum Beispiel hier.

Sie möchten sich mit einem Blumengeschäft selbständig machen, haben aber keine Lust auf die Bürokratiearbeit? Dann fordern Sie doch ein unverbindliches Angebot zur Abwicklung Ihrer Gründung an!

Franchise und Partnerschaften: Chancen für Floristen

Wenn Sie sich nicht nur auf die Kaufkraft der Laufkundschaft verlassen wollen, haben Sie als selbständiger Florist viele Möglichkeiten, Ihren Kundenkreis zu erweitern.

Blumen verkaufen als Franchise-Nehmer?

Marktführend im filialisierten Blumen-Einzelhandel in Deutschland ist der Franchise-Geber BLUME 2000. Das Hamburger Unternehmen hat etwa 190 Filialen, darunter knapp 40 Franchise-Partner. 2015 generierte der expandierende Blumendiscounter Nettoumsätze von 107 Millionen Euro. Allerdings möchte BLUME 2000 sich vom Discounter zu einem Blumenfachgeschäft entwickeln, das verstärkt auf fairen Handel setzt. Als Franchise-Nehmer kann eine Lizenz für Sie interessant werden, wenn Sie sich bereits über die Anlaufphase hinaus im Markt etabliert haben.

Diese Vorteile kann eine Franchise-Partnerschaft unter anderem bieten:

  • Markenbekanntheit bei Kunden
  • Vorhandenes Geschäftskonzept und Marketing
  • Lieferantennetzwerk
  • Einkaufsvorteile für Ihre Waren
  • Weiterbildungen
  • Auslagerung der administrativen Tätigkeiten
  • Erfahrungsaustausch

Falls Franchise-Unternehmen ohnehin an Ihrem Standort interessiert sind, können Sie durch eine Kooperation einen ernstzunehmenden Konkurrenten vermeiden. Erfahrung und Übersicht sind Grundvoraussetzungen, um eine nachhaltige Entscheidung zum Thema Franchise-Lizenz zu treffen. Lassen Sie sich gründlich und unabhängig beraten.

Blumenversand – Viele Partneroptionen

Der Direktversand von Schnittblumen ist ein lukratives Geschäft und wird von vielen großen Partnern am deutschen Markt angeboten: Fleurop, Blumenfee und Euroflorist sind nur einige Unternehmen, die immer auf der Suche nach neuen Affiliate Partnern sind. Voraussetzung ist eine eigene Website, auf der Sie den Direktversand als Bestelloption integrieren können.

Empfohlener Florist: Netzwerken und Zielgruppen erweitern

Kennen Sie Bestattungsunternehmer, Partyplaner, Brautmodenverkäufer, Catering-Inhaber und Hotelbesitzer? Wenn nicht, dann sollten Sie das ändern.

Vorschläge zur Zielgruppenerschließung:

  • Präsentieren Sie sich und Ihre Geschäftsidee und versenden Sie Prospekte per Post und E-mail.
  • Bauen Sie sich ein Netzwerk an Kontakten auf, die Ihr Geschäft an eigene Kunden weiterempfehlen können. So erhalten Sie die Chance, dauerhafte Beziehungen und wertvolle Aufträge zu erhalten, ohne dafür selbst dauerhaft in teure Marketingmaßnahmen zu investieren.
  • Empfehlen Sie selbst Kontakte für Ihre Kunden. Wenn Sie selbst gut vernetzt sind, schaffen Sie einen zusätzlichen Nutzen und bleiben besser in Erinnerung. Die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Empfehlungen revanchiert werden, ist außerdem sehr hoch.
  • Unterstreichen Sie, dass durch gegenseitiges Empfehlungsmarketing beide Seiten zusätzliche Aufträge erzielen können.

Tipp: Langfristige Partnerschaften beginnen mit einem ersten Kontakt, der sympathisch, professionell und transparent sein muss. Planen Sie eine Investition in gezielte Werbemittel für mögliche Kooperationspartner in Ihr Werbebudget ein.

Gründer-Check für den Einzelhandel

Die wichtigsten Fragen, die sich Existenzgründer stellen sollten, Hinweise zu Qualifikation, den rechtlichen Rahmenbedingungen des Einzelhandels und Zukunftsaussichten der Branche finden Sie im Ratgeber Geschäft eröffnen.

 

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