Umsatz steigern mit dem richtigen B2B-Shopsystem

aktualisiert am 5. März 2021 5 Minuten zu lesen
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Möchten Sie als Unternehmen Produkte über Ihren Onlineshop verkaufen ist ein flexibles und effizientes Shopsystem unerlässlich. Dieses sollten Sie sorgfältig anhand der Produkt- und Unternehmensanforderungen sowie Kundenwünschen auswählen.

Allein in Deutschland gibt es über 300 Shopsysteme zur Auswahl. Wie erfolgreich speziell Ihr Onlineshop laufen wird, hängt maßgeblich davon ab, welches System Sie auswählen. Im Folgenden erhalten Sie vier wertvolle Tipps, wie Sie mit dem richtigen Shopsystem Ihren E-Commerce-Umsatz maximieren. Über den Zahlungsanbieter Mollie können Sie zudem herausfinden, welches Shopsystem am besten zu Ihnen passt, indem Sie sieben einfache Fragen beantworten.

 

Tipp 1: Sich für die passende Shopsystem-Lösung entscheiden

Im ersten Schritt sollten Sie sich für ein Shopsystem entscheiden, welches Ihren Vorstellungen entspricht und sämtliche Ihrer individuellen Anforderungen erfüllt. Anbei finden Sie die drei gängigsten Varianten.

Software as a Service (SaaS)

Software as a Service (SaaS) ist vor allem in kleineren Unternehmen häufig die erste Wahl. Das ist unter anderem auf den Kostenvorteil zurückzuführen. Denn bei SaaS handelt es sich um ein meist kostenfreies Produkt im Rahmen eines Abo-Pakets. Weiterhin verspricht das cloudbasierte Shopsystem eine leichte Handhabung nach dem Baukastenprinzip. Was es jedoch zu beachten gilt: Die limitierte Produktauswahl setzt voraus, dass Kunden bereits wissen, was sie kaufen möchten – hier stehen Schnelligkeit sowie Simplizität im Fokus. In Deutschland setzen die meisten Unternehmen auf das SaaS-Shopsystem Salesforce.

Open-Source

Falls Ihr Unternehmen eine große Produktauswahl anbietet sowie einen komplexeren Zahlungsvorgang benötigt, empfiehlt sich ein Open-Source-Shopsystem. Es ist umfangreich, individuell anpassbar und verspricht ein gutes Einkaufserlebnis. Zudem lassen sich damit auch anspruchsvolle Logistik oder internationale Supply Chains bewältigen. Die Software des Shopsystems ist meist kostenlos, die Installation erfordert jedoch viel technisches Know-how. So bewährt sich oftmals eine Dual-License-Strategie, die eine Gratisversion sowie eine kostenpflichtige Version mit zusätzlichen Funktionen und Support beinhaltet. WooCommerce ist in Deutschland als Open-Source-Shopsystem am beliebtesten.

On-Premise

Durch ein On-Premises-Shopsystem wird Ihr Onlineshop vollständig auf einem internen Server gehostet. Ein solches System bietet sich an, wenn Ihr Unternehmen ein komplexes Produkt anbietet, welches höhere Sicherheitsstandards erfordert. Die Kosten sind höher und darüber hinaus bedarf es eines fundierten technischen Know-hows, um das Shopsystem ordnungsgemäß zu installieren.

 

Tipp 2: Über Shopsystem-Trends der Branche informieren

Einen Blick auf die Konkurrenz zu werfen schadet nie. Denn von Branche zu Branche bestehen jeweils unterschiedliche Kundenbedürfnisse, die sich mit verschiedenen Shopsystemen erfüllen lassen. Hier einige Beispiele dafür, welche Shopsysteme sich in der Regel besonders gut für bestimmte Branchen eignen:

  • SaaS: Onlinehändler für Mode und Konsumgüter sowie die Möbelindustrie
  • Open-Source-Systeme oder On-Premises: Webshops in den Branchen Healthcare und Fitness, Software, Lebensmittel und Gastronomie sowie Non-Profit-Organisationen

Onlineshops rund um den Einzelhandel verwenden je nach Bedarf unterschiedliche Shopsysteme. Hier wird oftmals nach der Größe des Unternehmens entschieden.

 

Tipp 3: User Experience berücksichtigen

Weiterhin spielt das Einkaufserlebnis Ihrer Kunden eine entscheidende Rolle. Immerhin ist es Ihr Ziel, dass Ihr Kunde das Produkt am Ende kauft und sich beim Check-out nicht kurzfristig umentscheidet. Ausschlaggebend sind hier oftmals nicht der Preis oder die Verkaufskonditionen, sondern die User Experience. Grundsätzlich gilt: Umso weniger Fragen sich der Kunde während des Einkaufprozesses stellen muss, desto besser. Es muss gewährleistet sein, dass der Kunde möglichst unkompliziert jeden Schritt des Bestell- und Bezahlvorgangs tätigen kann. Jeder nächste Schritt sollte deutlich sichtbar sein.

 

Tipp 4: Bekanntheit des Onlineshops steigern

Mit diesen drei Maßnahmen können Sie die Bekanntheit Ihres Onlineshops steigern:

Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Bei der Planung und Umsetzung von SEO-Maßnahmen handelt es sich um eine Langzeitstrategie. Daher schadet es nicht, frühzeitig damit zu beginnen und Experten aus diesem Bereich hinzuzuziehen. Optimieren Sie dann möglichst alle Inhalte in Ihrem Shopsystem hinsichtlich der aktuellen SEO-Kriterien.

E-Mail-Marketing (CRM)

Sammeln Sie mit Marketingaktivitäten relevante Daten zu Ihren Kunden und promoten Sie Ihren Onlineshop mit einem Newsletter. Oftmals ist es auch hilfreich, Rabatte oder Goodies mit Verweis auf Ihren Onlineshop anzubieten.

Social Media Optimization (SMO)

Promoten Sie Ihren Onlineshop auf Ihren Social-Media-Kanälen. Hier können Sie auch direkte Leads für Ihre E-Mail-Marketing-Strategie akquirieren. Produkt-Promotions helfen dabei, Neukunden auf Ihr E-Commerce-Unternehmen aufmerksam zu machen.

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