Die Geschäftsidee: Das Fundament für die Firmengründung

aktualisiert am 30. Oktober 2018 21 Minuten zu lesen
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Am Anfang einer jeden Gründung steht zunächst die Geschäftsidee. Eine erfolgversprechende Idee zu finden ist nicht immer ganz einfach. Lesen Sie hier, was eine gute Geschäftsidee ausmacht und wie Sie ein passendes Geschäftsmodell für die Gründung Ihres Unternehmens finden.

  1. Die 10 Stationen Ihrer Gründung: Checkliste

    1. Geschäftsidee entwickeln      <<      Sie befinden sich hier!
    2. Beratung und Vorbereitung
    3. Rechtsform auswählen
    4. Namensprüfung durch IHK
    5. Beurkundung beim Notar
    6. Eröffnung des Geschäftskontos
    7. Handelsregistereintragung
    8. Gewerbeanmeldung
    9. Anmeldung beim Finanzamt
    10. Erste Schritte als Unternehmer 

Mit einer guten Geschäftsidee ins Unternehmertum starten

Oft denken Gründerinnen und Gründer, dass sie für die Eröffnung eines Geschäfts eine innovative und kreative Idee benötigen, mit der sie sich deutlich von allen anderen Unternehmen am Markt abheben – beispielsweise als Start-up. Es ist aber gar nicht immer notwendig, das Rad neu zu erfinden, um ein erfolgreiches Unternehmen zu gründen. Geschäftsideen ergeben sich häufig einfach aus aktuellen gesellschaftlichen Trends, wandelnden Lebensstilen oder einer steigenden Nachfrage am Markt, die noch nicht ausgenutzt wird.

Ideenschmiede in Gang setzen: So entwickeln Sie eine eigene Geschäftsidee

Wichtig ist vor allem, dass Sie bei der Existenzgründung nichts überstürzen. Gehen Sie Schritt für Schritt vor, informieren Sie sich gut und scheuen Sie sich nicht davor, Tipps für die Firmengründung von erfahrenen Unternehmern und Beratern entgegen zu nehmen.

Aller Anfang ist bekanntlich schwer. Der Weg in die Selbständigkeit bildet da keine Ausnahme. Es müssen viele Entscheidungen getroffen werden wie beispielsweise die Wahl eines Firmennamens oder welche Rechtsform die richtige für die Selbständigkeit ist. Und schon vor der eigentlichen Gründung müssen Gründerinnen und Gründer sich mit der Suche nach der passenden Geschäftsidee auseinandersetzen. Im gleichen Schritt folgt die Frage, ob sie mit ihrer Idee am Markt erfolgreich sein können.

Sie wissen noch nicht, mit welcher Rechtsform Sie gründen möchten? Vereinbaren Sie jetzt ein kostenloses Orientierungsgespräch mit unseren Experten und lassen Sie sich zu Ihren Möglichkeiten beraten.

Ein Patentrezept für die Findung einer aussichtsreichen Geschäftsidee gibt es leider nicht. Jedoch können ein paar Fragen bei der Ideenfindung hilfreich sein:

  1. Fragen Sie sich, was Sie im Alltag vermissen. Hierbei kann es sich beispielsweise um ein Produkt handeln, durch das sich Ihr alltägliches Leben einfacher gestalten lässt.
  2. Überlegen Sie sich, über was Sie sich schon häufig geärgert haben. Mit welchem Produkt könnten Sie dieses Ärgernis selbst aus der Welt schaffen? Hätte das Produkt auch einen Mehrwert für andere Personen?
  3. Wenn Sie an einem Produkt etwas verändern könnten, was würden Sie anders oder besser machen?

 

Neue Geschäftsideen entstehen häufig dadurch, dass jemand mit dem bestehenden Angebot unzufrieden ist und etwas verändern möchte.

Auch Ihre aktuelle Arbeitssituation spielt bei der Gründung eine Rolle. Selbständig machen können Sie sich theoretisch aus jeder Situation heraus. Doch je nach Gründungssituation variieren auch die Finanzierungsmodelle und Möglichkeiten zur Beantragung verschiedener Fördermittel.

Aus alt mach neu: Bestehende Geschäftsmodelle weiterentwickeln

Jedes Unternehmen hat seinen Ursprung in einer guten Geschäftsidee. Es ist allerdings ein Trugschluss, dass jede Geschäftsidee immer brandneu, innovativ oder besonders originell sein muss. Der Erfolg eines Unternehmens, wie es sich am Markt positionieren kann und ob es sich gegen Wettbewerber durchsetzt, hängt von vielen anderen Faktoren ab. Oft reicht es schon aus, eine bereits bestehende Idee oder ein am Markt etabliertes Geschäftsmodell weiterzuentwickeln, umzugestalten oder mit anderen Ideen zu kombinieren. Der Schlüssel liegt darin, das bestehende Marktangebot zu kennen sowie über aktuelle Trends und gesellschaftliche Entwicklungen informiert zu sein. So können Sie das bestehende Angebot entsprechend auf die Bedürfnisse der Kunden erweitern und anpassen.

Mit der Zeit gehen: Geschäftsidee aus aktuellen Trends entwickeln

Die heutige Gesellschaft entwickelt sich in allen Branchen und Lebensbereichen schnell und unaufhaltsam weiter. Am laufenden Band werden neue Produkte auf den Markt gebracht, aus denen sich wiederum immer neue Marktlücken und somit auch potentielle Geschäftsmodelle ergeben. Gute Ideen entstehen häufig aus einem aktuellen Trend heraus. Diese gilt es schnell herauszufiltern und für sich zu nutzen.

Beispiele: Geschäftsideen aus Trend und Lifestyle

Aus einer Idee heraus entwickelte sich beispielsweise das Unternehmen “CouchSurfing” (dt. Sofa-Surfen). Hierbei handelt es sich um ein Gastfreundschaftsnetzwerk, das 1999 in den USA gegründet und schnell weltweit bekannt wurde. Von Mitgliedern wird die Webseite dazu genutzt, Reisenden eine kostenlose Unterkunft anzubieten oder selbst nach einem kostenfreien Schlafplatz zu suchen. Vor allem für junge Leute, die nur wenig Geld zur Verfügung haben, bietet das Konzept von CouchSurfing eine günstige Alternative zu teuren Hotels. Die eigene Wohnung mit Reisenden zu teilen ist ein Trend, der bis heute anhält und sogar von weiteren Unternehmen aufgegriffen und weiterentwickelt wurde.

Ein weiteres Beispiel für eine erfolgreiche Gründerstory, die auf einem Trend basiert, kommt aus dem Lebensmittelbereich. Seit einigen Jahren lässt sich beobachten, dass sich das Konsumverhalten vieler Menschen stetig verändert. Der Trend entwickelt sich zunehmend dahin, frische Lebensmittel statt Fertigprodukte zu konsumieren. Diese Marktentwicklung haben sich drei Gründer vor ein paar Jahren zu Nutze gemacht und das Unternehmen “HelloFresh” in Berlin gegründet. Die Firma entwickelt Rezepte und versendet dieses zusammen mit den benötigten Lebensmitteln in einer sogenannten Kochbox. Das Konzept kam so gut bei Verbrauchern an, dass HelloFresh mittlerweile weltweit zum größten Lieferdienst für Lebensmittel nach Rezept geworden ist.

Von Vorteil ist es natürlich, wenn Gründerinnen und Gründer bereits wissen, in welcher Branche sie sich selbständig machen wollen. Ist das der Fall, können sie gezielt nach Entwicklungen und Trends in der entsprechenden Branche suchen. Hilfreich kann auch die Hinzunahme von Studien und Analysen von Marktforschungsinstituten sein, die Aufschluss über Entwicklungen und Tendenzen am Markt geben können. Außerdem sind Fachmessen und Veranstaltungen wertvolle Quellen auf der Suche nach Marktlücken und Geschäftsideen.

Direkt einsteigen mit markterprobter Idee: Gründen mit Franchise-Systemen

Wer ein eigenes Unternehmen gründen möchte, aber keine eigene Geschäftsidee hat, der hat die Möglichkeit auf ein Franchise-System zurückzugreifen. Alleine in Deutschland existieren mehr als 1.000 Franchise-System, womit sich bereits über 1.000 Geschäftsideen für Sie ergeben. Ob Bekleidungsgeschäft, Fitnesscenter, Supermarktkette oder in der Gastronomie, Franchise-Systeme sind weit verbreitet und haben viele Vorteile:

  1. Der Gründer oder die Gründerin müssen keine eigene Geschäftsidee entwickeln, sondern übernehmen ein bereits markterprobtes Konzept von einem Franchise-Geber.
  2. Der Geschäftsbetrieb kann ohne lange Vorlaufzeit aufgenommen werden, denn eine zeitaufwendige Testphase entfällt.
  3. Der Franchise-Geber überlässt dem Franchise-Nehmer gegen eine Gebühr ein Lizenzrecht. Dieses beinhaltet die Nutzung der Corporate Identity, den Markenrechten und erlaubt den Vertrieb der Waren oder Dienstleistungen.
  4. Gründer profitieren zudem vom Know-How und den Marketingstrategien des Franchise-Gebers.

Der Nachteil an einem Franchise-System ist jedoch, dass der Franchise-Nehmer in gewissen Punkten eingeschränkt ist und sich an die konzerneigenen Regeln halten muss.
Natürlich können Sie auch selbst zum Franchise-Geber werden, wenn Sie ein Unternehmen führen, mit dem Sie schnell expandieren wollen.

Eine Erweiterung des Franchise-Gebers ist der sogenannte Master-Franchise-Geber. Als solcher erwerben Sie Lizenzen ausländischer Unternehmen, um diese anschließend am Markt im eigenen Land zu etablieren.

Bewährtes fortführen: Einen Betrieb übernehmen

Die Unternehmensnachfolge stellt eine gute und sichere Option für Gründungswillige dar, die keine eigene Geschäftsidee haben, aber dennoch ein Unternehmen führen möchten. In der Regel kommt die Unternehmensnachfolge innerhalb von familiengeführten Betrieben vor. Findet sich kein Familienmitglied, das den Betrieb übernimmt, kann auch die Übernahme des Betriebs durch eine unternehmensfremde Person im Rahmen eines Unternehmenskaufs erfolgen. Der größte Vorteil an einer Betriebsübernahme ist, dass das Unternehmen bereits am Markt etabliert und ein Kundenstamm vorhanden ist.

Ungenutztes Potential entdecken: Geschäftsideen beim DPMA suchen

Wer noch auf der Suche nach einer Geschäftsidee ist, der sollte sich auch auf der Homepage des Deutschen Patent- und Markenamts (DPMA) umschauen. Dort sind viele ungenutzte Ideen hinterlegt, die zwar irgendwann einmal angemeldet, aber nie verwertet wurden. Mitunter finden Sie hier die spannende Geschäftsideen für Ihre Existenzgründung.

 

Geschäftsidee auf die Probe stellen: Wie gut ist sie wirklich?

Wie gut oder schlecht eine Geschäftsidee ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. Manchmal erscheint eine Idee bahnbrechend, erweist sich aber später in der Praxis als Reinfall. Oder Sie haben eine Idee, für die Sie vorab schlechtes Feedback erhalten haben, die aber in der Praxis überraschend gut funktioniert.

Im Vorfeld lässt sich also nie sicher sagen, welchen Wert eine Idee wirklich besitzt ohne den Praxistest. Mithilfe ausführlicher Marktanalysen können Sie aber einen guten Eindruck über den möglichen Erfolg eines Geschäftsmodells gewinnen. Sie sollten auch unbedingt in Erfahrung bringen, ob es Wettbewerber für Ihre Geschäftsidee gibt und falls ja, wie diese sich auf dem Markt positionieren. So können Sie das Marktpotential maximal ausschöpfen. Damit Ihr Unternehmen von Erfolg gekrönt ist, sollten Sie zudem in Erfahrung bringen, wie hoch die Nachfrage an Ihrem Produkt ist und ob Sie mittelfristig Gewinne generieren können.

Um herauszufinden, wie gut eine Geschäftsidee ist und ob sie erfolgreich sein kann, hilft es oft, sich die folgenden Fragen zu stellen:

  1. Welche konkreten Qualifikationen, Erfahrungen und Kompetenzen können Sie vorweisen? Sind diese hilfreich für die Firmengründung beziehungsweise Unternehmensführung?
  2. Welche zusätzlichen Qualifikationen sollten Sie sich noch aneignen?
  3. Welche Zielgruppe(n) wollen Sie mit Ihrem Produkt ansprechen?
  4. Was zeichnet Ihr Produkt aus? Was sind die Alleinstellungsmerkmale und warum sollten Kunden Ihr Produkt kaufen?
  5. Was macht die Konkurrenz anders oder besser? Was können Sie sich von Ihnen abschauen oder ganz bewusst anders gestalten?
  6. Wie wird sich der Markt weiter entwickeln? Können Sie mit Ihrer Geschäftsidee auch langfristig erfolgreich sein?
  7. Welche Marketingstrategie wollen Sie anwenden und wie können Sie sich optimal am Markt positionieren?
  8. Mit welchen Fixkosten (z. B. für Buchhaltung, Betriebskosten, Personal) und variablen Kosten (z. B. für Rohstoffe, Fremdleistungen, Werbung) rechnen Sie?
  9. Wie hoch ist Ihr erwarteter monatlicher Netto-Umsatz?

Machen Sie sich außerdem im Vorfeld Gedanken darüber, welche Art der Firmengründung für Sie in Frage kommt. Wollen Sie das finanzielle Risiko minimieren und beobachten, wie sich Ihr Geschäftsmodell am Markt entwickelt, bietet sich beispielsweise eine nebenberufliche Selbständigkeit an.

Geschäftsidee kritisch hinterfragen

Ist die Geschäftsidee erst einmal gefunden passiert es häufig, dass Gründerinnen und Gründer in der Euphorie über das Geschäftsmodell erste Anzeichen für mögliche Probleme ausblenden oder gar nicht erst wahrnehmen. Um das Risiko eines Misserfolgs zu minimieren, sollten Sie Ihre Idee daher immer kritisch hinterfragen und sich qualifiziertes Feedback geben lassen. Die ersten Anlaufstellen sind hierbei immer Freunde und die eigene Familie. Sicherer ist es jedoch, eine neutrale Person mit entsprechendem Know-How um Rat zu bitten wie beispielsweise einen Gründerberater oder Branchenesperten. Ein Profi kann mit Ihnen Ihre Geschäftsidee aus verschiedenen Perspektiven beleuchten und Sie auf problematische Aspekte hinweisen — mit der nötigen professionellen Distanz.

Sie benötigen Rat vom Experten? Wir finden den passenden Profi für Sie aus unserem bundesweiten Partner-Netzwerk.

Geschäftsidee finanzieren

Wenn eine erfolgversprechende Geschäftsidee gefunden wurde, müssen Gründerinnen und Gründer sich mit der Finanzierung der Unternehmensgründung befassen. Von der Suche nach Investoren oder Co-Foundern, über neuwertige Finanzierungsmodelle wie dem Crowdfunding, Crowdlending oder dem Bootstrapping stehen Gründerteams zahlreiche Finanzierungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Investoren für sich gewinnen

Eine der gängigsten Methoden, um das nötige Startkapital für die Unternehmensgründung zu beschaffen ist, die Idee vor potentiellen Investoren zu pitchen und sie für die Geschäftsidee zu begeistern.

Investoren oder Teilhaber können unterschiedlich stark an Ihrem Unternehmen beteiligt sein. Wenn es sich um stille Teilhaber handelt, treten diese nur als Geldgeber für Ihr Unternehmen auf, sind aber in keine Unternehmensentscheidungen involviert. Bei mitwirkenden Teilhabern verhält es sich genau umgekehrt: Hier wollen die Kapitalgeber auch an der Unternehmensplanung beteiligt werden.

Darüber hinaus gibt es noch die sogenannten Business Angels. Hierbei handelt es sich um Investoren, die als Geldgeber auftreten und dem Unternehmen gleichzeitig als Mentoren mit ihrem Know-How und ihren Erfahrungen zur Seite stehen.

Kapital über Crowdfunding sammeln

Das sogenannte Crowdfunding gehört zu den neueren Finanzierungsmöglichkeiten. Diese Methode ist insbesondere bei Startups und kleineren Unternehmen zu einer beliebten Art der Kapitalbeschaffung geworden. In einer kurzen Präsentation stellen Startups ihre Geschäftsidee vor und versuchen, Geldgeber von dem Geschäftsmodell zu überzeugen, damit diese mit einer kleinen Summe in das Unternehmen investieren. In vielen Fällen läuft Crowdfunding über mediale Kampagnen ab.

 

Geschäftsidee schützen

Wer eine gute Geschäftsidee entwickelt, der läuft natürlich immer auch Gefahr, dass jemand anderes die Idee klaut und für seine eigenen Zwecke verwendet. Insbesondere wenn Sie Ihre Idee potentiellen Käufern präsentieren, sollten Sie aufpassen, dass diese sich nicht an Ihrem Geschäftsmodell bereichern. Eine Idee zu schützen ist jedoch nicht ganz einfach und einen absoluten Schutz gibt es leider nie. Wenn Sie aber ein paar Aspekte beachten, könne Sie das Risiko eines Ideenklaus minimieren:

  1. Achten Sie bei der Wahl Ihrer Geschäftspartner auf Seriosität. Wenn Ihre Partner bereits am Markt etabliert und bekannt sind, setzen diese Ihren Ruf aufs Spiel, würden Sie eine Idee klauen.
  2. Lassen Sie alle Kapitalgeber eine Vertraulichkeitsvereinbarung unterschreiben, die es ihnen verbietet, Informationen über die Idee oder das Geschäftsmodell weiterzugeben.
  3. Machen Sie sich selbst unentbehrlich. Verraten Sie zum Beispiel nur einen Teil der Idee oder des Geschäftsmodells und machen Sie deutlich, dass Sie für die erfolgreiche Umsetzung der Idee unabdingbar sind. Bringen Sie beispielsweise Ihr Fachwissen oder weitere Partner mit ein, ohne die das Geschäftsmodell nicht funktionieren würde.
  4. Wenn Ihre Idee alle Voraussetzungen für eine Marke, ein Patent, ein Gebrauchs- oder Geschmacksmuster erfüllt, können Sie diese auch beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) schützen lassen.

 

Geschäftsideen verkaufen

Manchmal kommt es vor, dass jemand eine gute Geschäftsidee entwickelt hat, diese aber selbst nicht umsetzen möchte, weil zum Beispiel die nötige Zeit oder das Kapital fehlt. Um trotzdem von der Idee zu profitieren, kann sie an Interessenten verkauft werden. Damit Sie Ihre Idee aber verkaufen können, müssen Sie sie vor potentiellen Käufern möglichst überzeugend präsentieren. Idealerweise können Sie mit Marktanalysen den voraussichtlichen Erfolg der Idee untermauern. Auch für den Käufer sind diese Fakten sehr wichtig, denn schließlich kauft er nicht nur die Idee, sondern geht ein großes Risiko ein. Denn erweist sich die Idee im späteren Gründungsverlauf als erfolglos, hat er eine enorme Fehlinvestition getätigt.

Um festzustellen, wie viel Ihre Idee wert ist, sollten Sie im Vorfeld eine sogenannte Gewinnprognose durchführen. Damit ermitteln Sie den möglichen späteren Wert der Firma, die aus Ihrer Geschäftsidee wächst. Anhand dieses prognostizierten Wertes können Sie den Wert der Idee festlegen.

In einigen Fällen bietet es sich zudem an, als Investor einzusteigen. Sie können somit eine Gewinnbeteiligung oder eine Umsatzprovision statt eines Kaufpreises vereinbaren. So geht der Käufer ein geringeres finanzielles Risiko ein und der Verkäufer ist langfristig an dem Umsatz des Unternehmens, das aus seiner Idee entstanden ist, beteiligt. Geschäftsideen werden in der Regel auf Messen, über soziale Netzwerke oder über das Internet verkauft.

 

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