Zusammenfassung
Um einen Amazon-Shop zu eröffnen, benötigt ihr ein Verkäuferkonto bei Amazon Seller Central sowie in der Regel ein angemeldetes Gewerbe. Vor dem Start solltet ihr außerdem die passende Rechtsform wählen, ein Geschäftskonto einrichten und entscheiden, ob ihr den Versand selbst übernehmt oder Fulfillment by Amazon (FBA) nutzt. Wer diese Grundlagen früh plant, vermeidet spätere Umstellungen und schafft eine gute Basis für ein erfolgreiches Amazon-Business.
Inhaltsverzeichnis
- Was bedeutet „Amazon Shop eröffnen“?
- Lohnt sich ein Amazon-Shop?
- Voraussetzungen für einen Amazon-Shop
- Amazon Shop eröffnen: Schritt für Schritt
- Versandmodell: FBA oder FBM
- Rechtsform für Amazon Seller
- Kosten für Amazon Shops
- Steuern und Buchhaltung
- Amazon Brand Store erstellen
- Alternativen zu Amazon
- Typische Fehler beim Start
- Häufige Fragen (FAQ)
- Fazit
Was bedeutet „Amazon Shop eröffnen“?
Wer nach „Amazon Shop eröffnen“ sucht, möchte in der Regel Produkte über den Amazon-Marktplatz verkaufen. Genau genommen eröffnet ihr dafür jedoch ein Verkäuferkonto bei Amazon Seller Central. Darüber verwaltet ihr eure Produkte, Bestellungen, Zahlungen und Werbekampagnen.
Der Begriff Amazon Shop wird häufig als Synonym für das Verkäuferkonto verwendet. Daneben gibt es noch den Amazon Brand Store – eine individuell gestaltbare Markenseite innerhalb von Amazon. Diese könnt ihr erst erstellen, wenn ihr eine eigene Marke registriert habt.
Für die meisten Gründer:innen läuft der Einstieg deshalb in drei Schritten ab:
- Unternehmen gründen und die rechtlichen Voraussetzungen schaffen.
- Verkäuferkonto bei Amazon Seller Central eröffnen.
- Produkte einstellen und den Verkauf starten.
In diesem Beitrag begleiten wir euch durch alle drei Schritte.
Lohnt sich ein Amazon-Shop überhaupt?
Amazon ist mit Abstand der größte Online-Marktplatz Deutschlands. Millionen Kund:innen suchen dort täglich nach Produkten. Für viele Gründer:innen bietet das die Chance, schnell erste Umsätze zu erzielen, ohne einen eigenen Onlineshop aufbauen und bekannt machen zu müssen.
Dem stehen allerdings auch einige Nachteile gegenüber. Ihr verkauft auf einer fremden Plattform, zahlt Verkaufsgebühren und müsst euch an die Vorgaben von Amazon halten. Außerdem konkurriert ihr oft mit zahlreichen anderen Händler:innen, die ähnliche Produkte anbieten.
Ein Amazon-Shop lohnt sich besonders, wenn ihr …
- physische Produkte verkaufen möchtet,
- schnell Reichweite aufbauen wollt,
- keinen eigenen Onlineshop betreibt,
- den Versand teilweise oder vollständig an Amazon auslagern möchtet (FBA).

Samar Fathulla | Gründerberater
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Weniger geeignet ist Amazon, wenn ihr …
- ausschließlich Dienstleistungen anbietet,
- digitale Produkte verkaufen möchtet,
- maximale Kontrolle über Kundendaten und Markenauftritt benötigt.
Unsere Erfahrung aus der Gründungsberatung
Viele Gründer:innen investieren zunächst viel Zeit in die Produktauswahl oder das Marketing. In der Praxis zeigt sich jedoch häufig, dass organisatorische Themen wie die passende Rechtsform, Buchhaltung oder Umsatzsteuer später deutlich mehr Aufwand verursachen. Wer diese Grundlagen von Anfang an sauber plant, schafft die Basis für nachhaltiges Wachstum.
Voraussetzungen für einen Amazon-Shop
Bevor ihr euch bei Amazon registriert, solltet ihr einige organisatorische und rechtliche Voraussetzungen erfüllen.
| Voraussetzung | Warum wird sie benötigt? |
|---|---|
| Gewerbeanmeldung | Nachweis eurer gewerblichen Tätigkeit |
| Personalausweis oder Reisepass | Identitätsprüfung |
| Bankkonto | Auszahlung eurer Umsätze |
| Kreditkarte | Abrechnung der Amazon-Gebühren |
| Telefonnummer und E-Mail-Adresse | Verifizierung des Kontos |
| ggf. Umsatzsteuer-Identifikationsnummer | Für internationale Verkäufe innerhalb der EU |
Außerdem solltet ihr bereits vor dem Start überlegen,
- welche Produkte ihr verkaufen möchtet,
- wie ihr euren Versand organisiert,
- ob ihr eine eigene Marke aufbauen wollt und
- welche Rechtsform langfristig zu eurem Geschäftsmodell passt.
Amazon Shop eröffnen: Schritt für Schritt
Die Registrierung bei Amazon selbst dauert meist nur wenige Minuten. Deutlich wichtiger ist jedoch die Vorbereitung.
Schritt 1: Die passende Rechtsform wählen
Mit der Wahl der Rechtsform legt ihr den Grundstein für euer Unternehmen. Sie beeinflusst unter anderem
- eure persönliche Haftung,
- den Gründungsaufwand,
- laufende Kosten,
- steuerliche Pflichten,
- Finanzierungsmöglichkeiten.
Gerade bei einem Amazon-Business wird dieser Punkt häufig unterschätzt. Viele Gründer:innen melden zunächst ein Einzelunternehmen an. Plant ihr jedoch größere Investitionen oder möchtet euer Privatvermögen besser schützen, kann auch eine UG (haftungsbeschränkt) sinnvoll sein. Mehr dazu lest ihr weiter unten.
Schritt 2: Gewerbe anmelden
Wer dauerhaft mit Gewinnerzielungsabsicht Waren verkauft, benötigt grundsätzlich ein Gewerbe.
Die Anmeldung erfolgt beim zuständigen Gewerbeamt und kostet – je nach Gemeinde – meist zwischen 20 und 60 Euro.
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Schritt 3: Geschäftskonto & Steuernummer
Ein separates Geschäftskonto erleichtert die Buchhaltung erheblich.
Während Einzelunternehmer:innen theoretisch auch ein Privatkonto nutzen könnten (sofern die Bank dies zulässt), empfehlen wir bereits zum Start ein eigenes Geschäftskonto.
Für UG und GmbH ist ein Geschäftskonto ohnehin unverzichtbar.
Nun folgt fast der wichtigste Schritt: Die steuerliche Anmeldung, um eine Steuernummer zu beantragen. In den meisten Fällen benötigt ihr zusätzlich eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer.
Schritt 4: Verkäuferkonto bei Amazon erstellen
Die eigentliche Registrierung erfolgt anschließend über Amazon Seller Central.
Dabei gebt ihr unter anderem
- eure Unternehmensdaten,
- Kontaktdaten,
- Bankverbindung,
- Steuerinformationen
an und durchlauft anschließend die Identitätsprüfung.
Außerdem entscheidet ihr euch zwischen dem Basistarif und dem Professional-Tarif. Für Händler:innen mit regelmäßigem Verkauf lohnt sich meist der Professional-Tarif. Plant ihr dagegen nur wenige Verkäufe pro Monat, kann der Basistarif zunächst ausreichend sein.
Amazon verlangt üblicherweise folgende Nachweise von neuen Sellern:
- Identifikation: Personalausweis oder Reisepass
- Adressnachweis
- Gewerbeschein
- Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, Ausnahmen möglich für Kleinunternehmer:innen
- Nachweis eines Bankkontos
- Gültige Kreditkarte
- Video-Ident
Schritt 5: Produkte anlegen
Nach erfolgreicher Registrierung könnt ihr eure ersten Produkte einstellen.
Dafür benötigt ihr in der Regel:
- aussagekräftige Produktbilder
- einen Produkttitel
- Bulletpoints
- Produktbeschreibung
- Preis
- Versandinformationen
- häufig eine GTIN beziehungsweise EAN
Je besser eure Produktseite aufgebaut ist, desto höher sind später häufig Sichtbarkeit und Conversion Rate.
Schritt 6: Versandmodell auswählen
Nun entscheidet ihr, wie eure Produkte zum Kunden gelangen.
Dabei habt ihr grundsätzlich zwei Möglichkeiten:
- Fulfillment by Amazon (FBA)
- Fulfillment by Merchant (FBM)
Welches Modell besser geeignet ist, hängt von eurem Sortiment und euren Kapazitäten ab.
FBA oder FBM – welches Versandmodell passt zu euch?
Beim Fulfillment by Amazon (FBA) übernimmt Amazon Lagerung, Verpackung, Versand und einen Großteil des Kundenservices.
Beim Fulfillment by Merchant (FBM) bleibt die gesamte Logistik in eurer Hand.
| FBA | FBM |
|---|---|
| Amazon übernimmt Lager und Versand | Versand erfolgt selbst |
| Prime-Badge möglich | Kein automatischer Prime-Versand |
| Weniger operativer Aufwand | Höhere Kontrolle |
| Höhere Gebühren | Geringere laufende Kosten |
| Gut skalierbar | Ideal für kleine Sortimente |
Wann lohnt sich FBA?
FBA eignet sich insbesondere für Händler:innen,
- die schnell wachsen möchten,
- keinen eigenen Lagerplatz besitzen,
- möglichst wenig Zeit in die Logistik investieren wollen.
Wann ist FBM sinnvoll?
FBM kann sinnvoll sein,
- wenn ihr zunächst nur wenige Produkte verkauft,
- besondere Verpackungsanforderungen habt,
- bereits eine funktionierende Versandlogistik besitzt.
Welche Rechtsform eignet sich für Amazon Seller?
Eine pauschale Antwort gibt es nicht. Die passende Rechtsform hängt unter anderem davon ab, ob ihr allein oder im Team gründet, wie hoch euer finanzielles Risiko ist und welche Wachstumspläne ihr verfolgt.
Einzelunternehmen
Für viele Amazon-Händler:innen ist das Einzelunternehmen der einfachste Einstieg.
Vorteile
- schnelle Gründung
- geringe Kosten
- einfache Verwaltung
- geringe Buchhaltungspflichten
Nachteile
- persönliche Haftung mit dem Privatvermögen
- eingeschränkte Finanzierungsmöglichkeiten
Geeignet für:
- Nebengewerbe
- kleiner Produktkatalog
- erste Erfahrungen im E-Commerce
GbR
Gründet ihr gemeinsam mit einer zweiten Person, entsteht häufig zunächst eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR). Sie eignet sich für kleinere Vorhaben mit überschaubarem Risiko. Allerdings haften alle Gesellschafter:innen persönlich und gesamtschuldnerisch. Verursacht das Unternehmen Schulden oder Schadensersatzforderungen, kann das Privatvermögen aller Beteiligten betroffen sein. Die Vor- und Nachteile sind ähnlich wie bei einem Einzelunternehmen.
UG (haftungsbeschränkt)
Die UG ist häufig die erste Kapitalgesellschaft für wachsende Amazon-Unternehmen.
Sie bietet den Vorteil der Haftungsbeschränkung und vermittelt gleichzeitig einen professionelleren Eindruck gegenüber Geschäftspartnern. Dem stehen allerdings höhere Gründungs- und Verwaltungskosten gegenüber.
Eine UG kann insbesondere sinnvoll sein, wenn ihr
- größere Warenbestände finanziert
- Mitarbeitende einstellen möchtet
- Produkte importiert
- Haftungsrisiken reduzieren wollt
GmbH
Die GmbH eignet sich vor allem für etablierte Unternehmen mit höherem Kapitalbedarf.
Sie verursacht zwar höhere Gründungskosten als eine UG, bietet dafür aber eine stärkere Außenwirkung und mehr Möglichkeiten bei Finanzierung und Wachstum.
Für die meisten Gründer:innen ist sie jedoch erst dann interessant, wenn das Geschäftsmodell bereits erfolgreich funktioniert.
Holding – für große Pläne
Plant ihr langfristig mehrere Marken oder möchtet Gewinne innerhalb einer Unternehmensgruppe reinvestieren, kann später auch eine Holding-Struktur interessant werden. So genannte E-Commerce-Holdings sind beliebt, um mehrere Marken parallel zu managen.
Für die meisten Gründer:innen spielt dieses Thema beim Start allerdings noch keine Rolle.
Sobald euer Amazon-Geschäft wächst, kann eine steuerliche Beratung sinnvoll sein, um eine geeignete Unternehmensstruktur aufzubauen.
Experten-Tipp
Spätestens wenn ihr größere Warenbestände aufbaut, Mitarbeitende einstellt oder mehrere Marken plant, solltet ihr euch steuerlich und rechtlich beraten lassen. Eine spätere Umstrukturierung ist oft aufwendiger und teurer als eine frühzeitig passende Unternehmensstruktur.
Welche Kosten entstehen?
Neben den eigentlichen Amazon-Gebühren solltet ihr auch die allgemeinen Gründungskosten berücksichtigen.
| Kosten | Richtwert |
|---|---|
| Gewerbeanmeldung | ca. 20–60 € |
| Professional-Tarif | derzeit 39 € zzgl. MwSt./Monat* |
| Basistarif | derzeit 0,99 € pro verkauftem Artikel* |
| Verkaufsprovision | je nach Kategorie |
| FBA-Gebühren | abhängig von Größe und Gewicht |
| Geschäftskonto | je nach Anbieter |
| Buchhaltungssoftware | ca. 10-30 € / Monat je nach Anbieter |
*Bitte prüft, ob die Preise aktuell sind und nutzt den Gebührenrechner von Amazon.
Viele Gründer:innen kalkulieren zunächst nur die Amazon-Gebühren. Berücksichtigt außerdem Verpackung, Retouren, Werbekosten, Lagerhaltung und mögliche Rücksendungen.
Steuern und Buchhaltung
Auch beim Verkauf über Amazon gelten die allgemeinen steuerlichen Pflichten.
Dazu gehören unter anderem
- Einkommensteuer oder Körperschaftsteuer
- Gewerbesteuer
- Umsatzsteuer
- ordnungsgemäße Buchhaltung
- Aufbewahrung von Belegen
Verkauft ihr Waren in mehrere EU-Länder, kann außerdem das OSS-Verfahren (One-Stop-Shop) relevant werden.
Je früher ihr eure Buchhaltung strukturiert aufsetzt, desto einfacher lassen sich spätere Wachstumsphasen bewältigen.
Einen Amazon Brand Store erstellen
Sobald ihr eine eigene Marke aufgebaut habt, könnt ihr zusätzlich einen Amazon Brand Store erstellen.
Voraussetzung ist in der Regel eine erfolgreiche Amazon Brand Registry. Dafür muss eure Marke beispielsweise beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) oder beim Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum (EUIPO) eingetragen sein. Wie das funktioniert, erfahrt ihr hier.
Ein Brand Store bietet unter anderem folgende Vorteile:
- professioneller Markenauftritt,
- individuelle Gestaltung,
- bessere Präsentation mehrerer Produkte,
- höhere Wiedererkennbarkeit.
Für viele Gründer:innen ist dieser Schritt jedoch erst relevant, wenn das eigentliche Verkaufsgeschäft bereits erfolgreich läuft.
Alternativen zu Amazon
Amazon bietet enorme Reichweite, ist aber nicht die einzige Möglichkeit, Produkte online zu verkaufen.
| Plattform | Besonders geeignet für |
|---|---|
| Amazon | Hohe Reichweite und schneller Markteintritt |
| eBay | Gebrauchtwaren und preisorientierte Käufer |
| Etsy | Handmade-, Vintage- und Kreativprodukte |
| Kaufland Global Marketplace | Händler mit breitem Sortiment |
| OTTO Market | Etablierte Marken und Händler |
| Eigener Onlineshop (z. B. Shopify oder WooCommerce) | Markenaufbau und volle Kontrolle |
Viele erfolgreiche Händler:innen setzen heute auf mehrere Vertriebskanäle. Amazon sorgt häufig für schnelle Sichtbarkeit, während ein eigener Onlineshop langfristig mehr Kontrolle über Kundendaten, Markenauftritt und Margen bietet.
Typische Fehler beim Start
Diese Fehler begegnen uns in der Praxis besonders häufig:
- Ihr habt noch kein Gewerbe angemeldet vor der Amazon-Registrierung.
- Amazon-Gebühren werden bei der Kalkulation unterschätzt.
- Private und geschäftliche Finanzen werden nicht sauber getrennt.
- Die Rechtsform wird ausschließlich nach den Gründungskosten ausgewählt.
- Ihr vergesst Verpackung, Retouren und Werbekosten bei der Planung.
- Die Buchhaltung wird erst eingerichtet, wenn bereits zahlreiche Bestellungen eingehen.
Mit einer guten Vorbereitung lassen sich diese Stolperfallen meist problemlos vermeiden.
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Einzelunternehmen starten mit dem Marktführer
- Persönlicher Ansprechpartner
- Schnelle Anmeldung
- 150 Euro Cashback mit FINOM Konto
Häufige Fragen (FAQ)
Kann ich ohne Gewerbe auf Amazon verkaufen?
Wer dauerhaft mit Gewinnerzielungsabsicht Waren verkauft, benötigt grundsätzlich ein Gewerbe. Ausnahmen gelten lediglich für gelegentliche Privatverkäufe.
Kann ich als Kleinunternehmer einen Amazon-Shop eröffnen?
Ja. Die Kleinunternehmerregelung schließt den Verkauf über Amazon nicht aus. Sie betrifft ausschließlich die umsatzsteuerliche Behandlung.
Brauche ich eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer?
Nicht zwingend für den Start. Verkauft ihr jedoch grenzüberschreitend innerhalb der EU, kann eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-IdNr.) erforderlich oder sinnvoll sein.
Kann ich später von einem Einzelunternehmen zu einer UG wechseln?
Ja. Viele Amazon-Händler:innen starten zunächst als Einzelunternehmen und wechseln später zu einer UG oder GmbH, wenn Umsatz, Haftungsrisiko oder Finanzierungsbedarf steigen. Dieser Wechsel sollte jedoch gut geplant werden, da er rechtliche und steuerliche Folgen haben kann.
Fazit
Ein Amazon-Shop lässt sich innerhalb weniger Stunden eröffnen – der eigentliche Grundstein für euren Erfolg wird jedoch schon vorher gelegt. Wer sich früh Gedanken über Rechtsform, Versand, Buchhaltung und Kosten macht, vermeidet viele typische Anfängerfehler und schafft eine stabile Grundlage für weiteres Wachstum.
Aus unserer Beratungspraxis zeigt sich, dass viele Gründer:innen zunächst vor allem an Produkte und Marketing denken. Mindestens genauso wichtig sind jedoch eine passende Unternehmensstruktur und saubere Prozesse. Gerade wenn ihr euer Amazon-Geschäft langfristig aufbauen möchtet, lohnt es sich, diese Entscheidungen von Anfang an sorgfältig zu treffen.