Vermögensverwaltende GmbH: Wann lohnt sie sich?

Eine vermögensverwaltende Gesellschaft bringt tolle steuerliche Vorteile mit sich. Sie kann viele Rechtsformen haben – die GmbH ist eine der beliebtesten.

 

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Zusammenfassung

Eine vermögensverwaltende GmbH dient der Verwaltung des eigenen Vermögens, beispielsweise von Immobilien, Wertpapieren oder Unternehmensbeteiligungen. Sie kann steuerliche Vorteile bieten, wenn Gewinne langfristig in der Gesellschaft verbleiben und reinvestiert werden. Ob sich eine vermögensverwaltende GmbH tatsächlich lohnt, hängt jedoch von der Art der Vermögenswerte, der geplanten Nutzung der Gewinne und den laufenden Verwaltungskosten ab. Bei Immobiliengesellschaften können zusätzliche Tätigkeiten bestimmte steuerliche Begünstigungen, insbesondere die erweiterte Gewerbesteuerkürzung, gefährden. Welche Tätigkeiten zulässig sind, sollte deshalb vorab steuerlich geprüft werden.

Inhaltsverzeichnis

 

Zwei Varianten der vermögensverwaltenden GmbH

Eine vermögensverwaltende GmbH (auch vv GmbH genannt) kann zwei unterschiedliche Formen annehmen. Zum einen kann es sich um die Einbringung von privatem Vermögen in die Gesellschaft handeln, zumeist in Form von Aktien, ETFs, Anleihen oder Immobilien. Zum anderen können direkte Beteiligungen an einer Kapitalgesellschaft (KG), GmbH, UG (haftungsbeschränkt), Aktiengesellschaft (AG) oder anderen Gesellschaftsformen in einer Muttergesellschaft (Holding) zusammengefasst werden.

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Vermögensverwaltende GmbH: Einbringung von Privatvermögen

Mit einer vermögensverwaltenden GmbH haben GmbH-Gesellschafter die Möglichkeit, steuerliche Vergünstigungen auf ihr Privatvermögen anzuwenden, indem sie dieses ganz oder zum Teil in eine spezielle, vermögensverwaltende GmbH übertragen (auch „Spardosen-GmbH“ genannt).

Gesellschafter, die die Gewinnausschüttung aus dem Unternehmen in private Investitionen wie Immobilien, Aktien oder Wertpapiere umwandeln, müssen eine hohe Steuerbelastung hinnehmen.

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Wie wird eine vermögensverwaltende GmbH besteuert?

Eine vermögensverwaltende GmbH unterliegt als Kapitalgesellschaft grundsätzlich der Körperschaftsteuer zuzüglich Solidaritätszuschlag. Je nach Art der Einkünfte und Tätigkeit kann außerdem Gewerbesteuer anfallen.

Wie hoch die tatsächliche Steuerbelastung ausfällt, hängt insbesondere davon ab, ob die GmbH Immobilien, Wertpapiere oder Unternehmensbeteiligungen verwaltet und ob Gewinne in der Gesellschaft verbleiben oder an die Gesellschafter ausgeschüttet werden.

Ein möglicher steuerlicher Vorteil kann vor allem entstehen, wenn Gewinne langfristig in der GmbH verbleiben und reinvestiert werden. Bei Ausschüttungen an die Gesellschafter ist eine zusätzliche Besteuerung auf privater Ebene zu berücksichtigen.

Welche steuerlichen Vorteile kann eine vermögensverwaltende GmbH haben?

Je nach Vermögensart und Ausgestaltung der Gesellschaft kann die Besteuerung innerhalb einer vermögensverwaltenden GmbH günstiger ausfallen als bei einer privaten Vermögensanlage. Ob tatsächlich ein steuerlicher Vorteil entsteht, hängt jedoch vom Einzelfall ab.

Entscheidend ist unter anderem, welche Vermögenswerte die GmbH hält, welche Einkünfte sie erzielt und ob Gewinne ausgeschüttet oder innerhalb der Gesellschaft reinvestiert werden. Auch die laufenden Kosten der GmbH sollten bei einem Vergleich berücksichtigt werden.

Merke: Eine vermögensverwaltende GmbH führt nicht automatisch zu einer niedrigeren Steuerbelastung. Besonders interessant kann die Struktur sein, wenn Gewinne langfristig in der Gesellschaft verbleiben und für weitere Investitionen genutzt werden.

Kürzung der Gewerbesteuer bei Immobilien

Eine GmbH gilt steuerlich grundsätzlich als Gewerbebetrieb. Bei Gesellschaften mit eigenem Grundbesitz kann jedoch unter bestimmten Voraussetzungen eine Kürzung des Gewerbeertrags nach § 9 Nr. 1 GewStG infrage kommen.

Besonders relevant für vermögensverwaltende Immobilien-GmbHs ist die sogenannte erweiterte Gewerbesteuerkürzung. Auf Antrag kann der Teil des Gewerbeertrags, der auf die Verwaltung und Nutzung des eigenen Grundbesitzes entfällt, von der Gewerbesteuer entlastet werden, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind.

Die Voraussetzungen dafür sind streng. Insbesondere zusätzliche Tätigkeiten können dazu führen, dass die Begünstigung nicht oder nicht vollständig genutzt werden kann. Das Gesetz sieht allerdings für bestimmte Nebentätigkeiten ausdrücklich Ausnahmen und Grenzen vor.

Wichtig: Die erweiterte Gewerbesteuerkürzung bedeutet nicht, dass jede vermögensverwaltende GmbH automatisch keine Gewerbesteuer zahlt. Ob und in welchem Umfang die Kürzung greift, hängt von der konkreten Tätigkeit und Struktur der Gesellschaft ab.

Praxis-Tipp: Wenn Sie Immobilien über eine GmbH verwalten möchten, sollten Sie bereits vor der Gründung prüfen lassen, welche Tätigkeiten die Gesellschaft ausüben soll. Dadurch lässt sich vermeiden, dass zusätzliche Tätigkeiten eine geplante steuerliche Begünstigung gefährden.

Welche Rolle spielt der Gewerbesteuer-Hebesatz?

Die Höhe der Gewerbesteuer hängt auch vom Hebesatz der hebeberechtigten Gemeinde ab. Maßgeblich ist grundsätzlich die Gemeinde, in der die Betriebsstätte unterhalten wird. Bei Betriebsstätten in mehreren Gemeinden kann der Gewerbesteuermessbetrag auf mehrere Gemeinden verteilt werden.

Wichtig: Ein niedriger Gewerbesteuer-Hebesatz allein sollte daher nicht der Grund für die Wahl eines Gesellschaftssitzes sein. Entscheidend sind die tatsächlichen betrieblichen Verhältnisse.

 

Für wen lohnt sich die vermögensverwaltende GmbH?

Vor allem für steuerpflichtige Personen, die ein hohes Kapital- und Grundvermögen haben, lohnt sich die vermögensverwaltende GmbH hinsichtlich der steuerlichen Vergünstigungen. Der Vorteil besteht insbesondere in der dauerhaften Thesaurierung der Kapitalerträge. Das bedeutet, dass die erwirtschafteten Gewinne des Unternehmens nicht ausgeschüttet, sondern als Gewinnrücklagen einbehalten werden. Diese werden wiederum zur Finanzierung des Unternehmens verwendet.

Die Einbringung von Privatvermögen in eine vermögensverwaltende GmbH ist auch im Zusammenhang mit der Planung langfristiger Vermögensübertragung sinnvoll. Diese Art der Vermögensübertragung ist einfacher als eine sukzessive Übermittlung von Immobilien, Aktien oder anderen Wertpapieren. Diese Form der Übertragung wählen vor allem Familien, die ihr Vermögen langfristig an ihre Kinder oder Enkelkinder weitergeben wollen.

Vorteile der vermögensverwaltenden GmbH

  1. Steuerpflichtige Personen, die ein hohes Privatvermögen haben, können von der vermögensverwaltenden GmbH in steuerlicher Hinsicht profitieren, wenn sie ihr Privatvermögen oder Teile aus diesem in die Gesellschaft einbringen.
  2. Eine Einbringung von Privatvermögen in das Unternehmen kann vor allem dann sinnvoll sein, wenn langfristig eine Vermögensübertragung an Kinder oder Enkelkinder geplant ist. Diese Form der Übermittlung von Vermögen ist einfacher als die sukzessive Übertragung von Immobilien, Aktien oder anderen Wertpapieren.
  3. Durch die Übertragung von privatem Vermögen in das Unternehmen, schützt die GmbH im Fall von privaten, finanziellen Problemen.
  4. Der steuerliche Vorteil ist wohl der häufigste Grund für die Einbringung von Privatvermögen in eine vermögensverwaltende GmbH.

 

Nachteile der vermögensverwaltenden GmbH

    1. Ob sich eine vermögensverwaltende GmbH wirtschaftlich lohnt, hängt nicht von einer festen Vermögensgrenze ab. Entscheidend ist, ob mögliche steuerliche Vorteile die zusätzlichen Gründungs- und laufenden Verwaltungskosten langfristig übersteigen.
    2. Das eingebrachte Kapital gehört aus rechtlicher Sicht nicht mehr Ihnen, sondern wird zum Betriebsvermögen. Sie müssen sich also gegenüber der GmbH wie eine unbeteiligte Person verhalten, da sonst der Verdacht von verdeckten Gewinnausschüttungen oder Einlagen aufkommen könnte.
    3. Besitzen Sie eine vermögensverwaltende GmbH gegründet, gelten Sie selbst nicht mehr als Privatperson. Sie müssen sich an unternehmerische Bedingungen halten, entsprechende Beiträge an die Industrie- und Handelskammer (IHK) abführen und können einige Angebote wie kostenlose Depots nicht mehr in Anspruch nehmen. Dies kann sich wiederum nachteilig auf die Rendite auswirken.
    4. Zudem besteht immer das Risiko, dass zwischen dem Schließen des Notarvertrags und der Eintragung ins Handelsregister ein langer Zeitraum liegt, in welcher die GmbH als sogenannte Vorgesellschaft gilt. Sollte die GmbH in dieser Zeit vermögensverwaltende Tätigkeiten ausüben, die über die Vorbereitungshandlungen hinausgehen, ist die GmbH zur Abführung der Gewerbesteuer verpflichtet.

 

Vermögensverwaltende GmbH oder Holding: Was ist der Unterschied?

Eine vermögensverwaltende GmbH und eine Holding werden häufig miteinander verglichen, bezeichnen aber unterschiedliche Konzepte. Während „vermögensverwaltend“ vor allem die Tätigkeit einer Gesellschaft beschreibt, bezeichnet „Holding“ eine Unternehmensstruktur aus einer Muttergesellschaft und mindestens einer Tochtergesellschaft.

Vermögensverwaltende GmbH Holding
Typischer Zweck Vermögen halten, verwalten und reinvestieren Beteiligungen an Unternehmen halten und Unternehmensstrukturen organisieren
Typische Vermögenswerte Immobilien, Wertpapiere und Beteiligungen Vor allem Beteiligungen an anderen Unternehmen
Struktur Eine GmbH kann ausreichen Muttergesellschaft und mindestens eine Tochtergesellschaft
Typischer Einsatz Langfristiger Vermögensaufbau und Reinvestition Unternehmensbeteiligungen, mehrere operative Gesellschaften, Wachstum oder Exit
Steuerlicher Fokus Hängt insbesondere von Vermögensart, Tätigkeit und Ausschüttungen ab Besondere steuerliche Regeln können insbesondere bei Beteiligungserträgen und Anteilsverkäufen relevant sein
Kombination möglich? Ja Ja

Wichtig: Eine vermögensverwaltende GmbH und eine Holding sind daher keine direkten Alternativen. Auch eine Holdinggesellschaft kann vermögensverwaltend tätig sein. Welche Struktur geeignet ist, hängt insbesondere von den vorhandenen Vermögenswerten und den langfristigen Zielen ab.

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Vermögensverwaltende GmbH & Co. KG oder Immobiliengesellschaft?

Die vermögensverwaltende GmbH ist nicht die einzige Rechtsform, in welche Sie Ihr Privatvermögen einbringen oder mit der Privatvermögen verwaltet werden kann. Vermögensverwaltende Gesellschaften können alle gängigen Rechtsformen annehmen. Im Zusammenhang mit der Verwaltung und der langfristigen Erhaltung des Familienvermögens werden vor allem die Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR), die Kommanditgesellschaft (KG), die GmbH und Co. KG und die GmbH gewählt.

Sind keine minderjährigen Personen an der Gesellschaft beteiligt, bietet sich vor allem die GbR zur Vermögensverwaltung an. Mit geringem Vollzugsaufwand können durch diese Rechtsform die gewünschten zivil- und steuerrechtlichen Effekte erzielt werden.

Vermögensverwaltende GmbH für Immobilien

Besonderer Beliebtheit erfreut sich die vermögensverwaltende Immobiliengesellschaft. In der Regel handelt es sich hierbei um Kapitalgesellschaften (UG, GmbH, AG) oder Personengesellschaften.

Bei privat gehaltenen Mietimmobilien werden die steuerpflichtigen Einkünfte grundsätzlich im Rahmen der persönlichen Einkommensteuer berücksichtigt. Werden Immobilien dagegen über eine GmbH gehalten, erfolgt die Besteuerung zunächst auf Ebene der Gesellschaft.

Welche Variante steuerlich günstiger ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. Entscheidend sind unter anderem die persönliche Steuerbelastung, Finanzierung und Kosten der Immobilien, geplante Ausschüttungen sowie die Frage, ob Gewinne langfristig in der Gesellschaft verbleiben und reinvestiert werden sollen.

Merke: Eine Immobilien-GmbH ist nicht allein aufgrund des Körperschaftsteuersatzes automatisch steuerlich günstiger als privater Immobilienbesitz. Für einen aussagekräftigen Vergleich muss die gesamte Struktur einschließlich laufender Kosten und späterer Ausschüttungen betrachtet werden.

Wie wird eine vermögensverwaltende Immobilien-GmbH besteuert?

Bei einer vermögensverwaltenden Immobilien-GmbH werden die Gewinne grundsätzlich auf Ebene der Gesellschaft besteuert. Unter bestimmten Voraussetzungen kann für Gesellschaften, die eigenen Grundbesitz verwalten und nutzen, die erweiterte Gewerbesteuerkürzung nach § 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG in Betracht kommen.

Dadurch können Erträge aus der begünstigten Grundstücksverwaltung von der Gewerbesteuer entlastet werden. Die gesetzlichen Voraussetzungen dafür sind jedoch streng. Insbesondere zusätzliche Tätigkeiten der GmbH können Auswirkungen auf die Begünstigung haben.

Praxistipp: Prüfen Sie vor der Gründung einer Immobilien-GmbH genau, welche Tätigkeiten die Gesellschaft ausüben soll. Schon bei der Planung sollte steuerlich geprüft werden, ob die Voraussetzungen für die erweiterte Gewerbesteuerkürzung erfüllt werden können.

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Entscheidungskriterien

Diese Punkte sind allesamt wichtig bei der Entscheidung für oder gegen eine vermögensverwaltende Gesellschaft:

  • Art und Zusammensetzung des vorhandenen Vermögens
  • Höhe des aktuellen und zukünftigen Steuersatzes
  • Steuerliche Folgen bei Übertragung des Vermögens auf die GmbH
  • Keine geplante Umschichtung des Vermögens
  • Immobilien sollen im Familienbesitz bleiben
  • Gewinne sollen in der GmbH bleiben und nicht ausgeschüttet werden

Praxistipp

Der größte steuerliche Vorteil einer vermögensverwaltenden GmbH entsteht häufig dann, wenn Gewinne langfristig in der Gesellschaft verbleiben und reinvestiert werden. Werden die Erträge dagegen regelmäßig an die Gesellschafter ausgeschüttet, relativiert sich der Steuervorteil durch die zusätzliche Besteuerung auf privater Ebene.

Das Thema ist komplex – lassen Sie sich unbedingt steuerlich beraten!

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Wann lohnt sich eine vermögensverwaltende GmbH – und wann eher nicht?

Ob sich eine vermögensverwaltende GmbH lohnt, hängt nicht allein von der Höhe Ihres Vermögens ab. Entscheidend sind vor allem Ihre Anlagestrategie, die Art der Vermögenswerte und ob Sie Gewinne langfristig reinvestieren oder regelmäßig privat entnehmen möchten.

Eine vermögensverwaltende GmbH ist eher sinnvoll, wenn … Eine vermögensverwaltende GmbH ist eher nicht sinnvoll, wenn …
Sie Vermögen langfristig aufbauen und Gewinne reinvestieren möchten. Sie Erträge regelmäßig privat benötigen.
Sie ein größeres Vermögen (z. B. Immobilien oder Unternehmensbeteiligungen) verwalten. Ihr Vermögen noch vergleichsweise gering ist.
Sie den zusätzlichen Verwaltungsaufwand in Kauf nehmen. Sie möglichst wenig Verwaltungsaufwand wünschen.
Die jährliche Steuerersparnis die laufenden Kosten der GmbH übersteigt. Die laufenden Kosten den möglichen Steuervorteil weitgehend aufzehren.

Je mehr dieser Kriterien auf Ihre Situation zutreffen, desto eher kann sich eine vermögensverwaltende GmbH wirtschaftlich lohnen. Eine pauschale Vermögensgrenze gibt es jedoch nicht.

Hier erfahren Sie, wie Sie eine GmbH gründen inkl. Schritte, Ablauf, Voraussetzungen, FAQ.

 

Häufige Fehler bei der vermögensverwaltenden GmbH

  • Steuerersparnis überschätzen: Oft werden nur die Steuern innerhalb der GmbH betrachtet, nicht aber laufende Kosten und die spätere Besteuerung bei Ausschüttungen.
  • Bestehendes Vermögen ungeprüft übertragen: Die Übertragung von Immobilien oder Wertpapieren auf die GmbH kann steuerliche Folgen haben und sollte vorab individuell geprüft werden.
  • Holding und vermögensverwaltende GmbH verwechseln: Beide Gesellschaftsformen verfolgen unterschiedliche Ziele und bieten nicht dieselben steuerlichen Vorteile.

Fazit

Eine vermögensverwaltende GmbH kann sich insbesondere für Anleger und Unternehmer lohnen, die Vermögen langfristig aufbauen und Gewinne überwiegend reinvestieren möchten. Ob die Rechtsform tatsächlich wirtschaftliche Vorteile bietet, hängt jedoch von der Vermögensstruktur, den laufenden Kosten und den steuerlichen Rahmenbedingungen ab. Da jede Situation unterschiedlich ist, sollten Sie die Gründung und die steuerlichen Auswirkungen vorab gemeinsam mit einem Steuerberater prüfen.

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